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Pressemitteilungen / News



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Prüfadapter Typ 42C



Der manuelle Flachbaugruppenadapter Typ 42C kontaktiert bestückte Platinen für den Funktionstest und den In-Circuit-Test über gefederte Kontaktstifte auf einer Nutzfläche von 360 x 320 mm. Auf der Rückseite befinden sich zwei SR18VG-Schnittstellen zum direkten Andocken an ein REINHARDT-Testsystem mit Erweiterungsgehäuse oder auch an externes Test- und Programmierequipment.

Die auf dem Kniehebelprinzip basierende Mechanik drückt die Flachbaugruppe über eine austauschbare Niederhalterkassette mit sehr hoher Andrückkraft (2000 N) auf das Nadelbett. Dabei sind nur geringe Bedienkräfte erforderlich. Eine 4-Säulenführung garantiert eine hohe Präzision und exakten Parallellauf und ermöglicht so auch die beidseitige Kontaktierung mit gefederten Kontaktstiften. Das Oberteil des Prüfadapters kann im adaptierten Zustand geöffnet werden, so dass die Verdrahtung von unten zugänglich ist, ein äußerst praktisches Feature z. B. in der Editierphase.

Auf der Rückseite des Prüfadapters befinden sich bis zu 36 VG-Leisten und auf der linken und rechten Seite je ein 7-poliger Gehäuseeingangsstecker. Die VG-Stecker auf der Oberseite werden z. B. für die beidseitige Kontaktierung benötigt, um Signale in den Innenraum des Prüfadaptergehäuses zu führen.

Mit den kostengünstigen Sets aus Wechselplatte (Schublade für die gefederten Kontaktstifte) und Beschlägen lassen sich neue Projekte mit Wiederholungskosten unter 1000 € verwirklichen – inkl. gefederten Kontaktstiften, Fangstiften und Verdrahtung.

Für den Betrieb mit personengefährdenden Spannungen ist ein Berührungsschutz mit Sicherheitsschalter und eine elektrische Sicherheitsverriegelung gegen ungewolltes Öffnen lieferbar.

Für den Prüfadapter Typ 42 C steht ein großes Sortiment an Zubehör für Kontaktierung und Markierung von Flachbaugruppen, Tastendrücker u.a.m. zur Verfügung, das auf diesen Adapter abgestimmt ist.

Außenabmessungen: ca. 510 mm breit, ca. 540 mm tief, ca. 410 mm hoch
Gewicht: ca. 20 kg

Sie können diese Pressemitteilung laden unter presse_Typ42C.pdf.


AAE-CNC 2 Erstellungscenter für Nadelbettadapter



Als Hersteller von Incircuit- und Funktionstestsystemen für elektronische Baugruppen stellen wir auch Prüfadapter zur schnellen und kompletten Kontaktierung der Flachbaugruppen her. Die austauschbaren Adapterschubladen (Nadelbett mit gefederten Kontaktstiften) sind die Grundlage unseres Adapterkonzeptes. Solche Adapterschubladen lassen sich mit einem Erstellungscenter der Firma REINHARDT schnell und kostengünstig erstellen. REINHARDT liefert diese Systeme seit 1990, sie werden in Hard- und Software kontinuierlich weiterentwickelt.

Mit diesem Adaptererstellungscenter (ab 9.800 EUR netto) erstellen Sie in Verbindung mit einem  REINHARDT-Testsystem einen Nadelbettadapter in weniger als einem Tag – Konstruktion, Erstellung und ICT-Verdrahtung inbegriffen. Dieses Konzept ist so entwickelt, dass auch ein Elektroniker ohne mechanische Ausbildung so ein Nadelbett präzise erstellen kann. Hier ist u.a. auch ein Wizard sehr hilfreich. Nicht als Geldsumme wiedergeben kann man den Faktor Spontaneität, wenn Sie ohne Zuhilfenahme von Zulieferern selbständig im eigenen Haus binnen Stunden Ihre Adaptionslösungen schaffen können.

Mit der ATSGERBII Gerberbearbeitungssoftware von REINHARDT können aus den CAD-Gerberdaten die erforderlichen Koordinaten für die gefederten Kontaktstifte, Fangstifte und Ausfräsungen generiert werden. Mit diesen Daten werden die Bohrungen für gefederte Kontaktstifte mit 100 mil, 75 mil und 50 mil und Platinenzentrierungen mit höchster Präzision (10–20 µm) erstellt. Mit der gleichen Präzision, mit der die Bohrungen ausgeführt worden sind, werden die gefederten Kontaktstifte (100 mil und 75 mil) und Platinenzentrierungen automatisch hochpräzise eingepresst. Durch das automatische Setzen wird die Tiefe der Nadeln reproduzierbar. Eine Flachbaugruppe kann mit SMD-Bauteilen und Durchsteckbauteilen bestückt sein. Da die gefederten Kontaktstifte einen begrenzten Arbeitsbereich haben, kann es erforderlich sein, dass manche Hülsen mit den gefederten Kontaktstiften tiefer gesetzt werden müssen. So entsteht ein 3D-Nadelbett. Das Tiefersetzen ist notwendig, wenn auf eine Lötstelle von einem bedrahteten Bauteil kontaktiert werden muss, das vielleicht 3 mm oder 4 mm über die Platine hinausragt.

Für die Verdrahtung kalkulieren wir großzügig 20 s pro Anschluss. Dafür wird willkürlich, d.h. von einem bereits vorverdrahteten Stecker zu den einzelnen Hülsen mit ihren gefederten Kontaktstiften verdrahtet (WireWrap-Verdrahtung). Die Zuordnung zu den Messkanälen des Testsystems erfolgt grafisch geführt über eine Identifizierungs- bzw. Suchprobe des REINHARDT-In-Circuit-Testsystems.
So können viele unserer Kunden mit Adaptionskosten für den Incircuittest unter 1000 € kalkulieren.

Sie können diese Pressemitteilung laden unter presse_AAE-CNC2.pdf.



Umweltsensoren der Serie 55



Seit mehr als 35 Jahren entwickelt und produziert die Firma REINHARDT Wetterstationen und Umweltsensoren zum präzisen Messen von Temperatur, Luftfeuchte, Taupunkt, Windchill, Luftdruck, barometrischem Luftdruck, Windgeschwindigkeit mit Spitzen, Mittelwert, Windrichtung und vorherrschender Windrichtung. Die Stationen und Sensoren der Serie 55 bieten modernste Technologie, hohe Auflösung und Messgenauigkeit, einfache Inbetriebnahme und sicheren Betrieb bei geringer Stromaufnahme. Eingesetzt werden sie stationär oder mobil in Bereichen wie Umweltmesstechnik, Meteorologie, Verkehrstechnik, Flugplätze, Energieversorgung, Automotiv, Militär, Agrartechnik usw.

Für externe Sensoren gibt es bis zu 5 analoge Eingänge (0–4.095 VDC). An der 2. seriellen Schnittstelle kann u. a. ein GPS-Empfänger angeschlossen werden. Die Sensoren lassen sich über die Schnittstelle mit der aktuellsten Firmware aufrüsten.

Neben der RS232-Schnittstelle stehen optional RS422/RS485, USB, Ethernet mit PoE-Schnittstellen, ein WLAN-Modul und ein TCP/IP-Konverter zur Verfügung.

Zur Langzeitarchivierung fasst der Datenlogger die Daten von mehr als 15 Jahren bei einem Speicherintervall von 10 Sekunden. Mit der PoE-Option genügt ein Netzwerkkabel zum Betrieb und die interne WEB-Seite sowie die Wetterdaten sind auch per FTP zugänglich. Die aktuellen Messwerte können über die interne WEB-Seite mit jedem Browser dargestellt werden.

Optionale Steuerausgänge stellen bei Über- oder Unterschreitung von Messwerten einen Schaltkontakt und eine Schaltspannung von 5 VDC bereit. Für vielfältige Steuerungen lassen sich so die Messwerte von bis zu 3 Sensoren logisch verknüpfen (Frostwarnungen, Windwarnungen, Entfeuchtung, Gewächshaussteuerungen etc.).

Sie können diese Pressemitteilung laden unter presse_sensoren_55.pdf.


MWS 88-2 Umweltmessstation



Die Umweltmessstation MWS 88-2 misst präzise Temperatur, Taupunkt, Luftfeuchte, Luftdruck, Windrichtung und Windgeschwindigkeit, Windspitze, Windchill und Winddurchschnitt. Sie basiert auf fast 40 Jahren Erfahrung in Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Umweltmessgeräten. Durch ihre kompakte Konstruktion ist die MWS 88-2 hervorragend für den portablen Einsatz geeignet. Ein Mix aus Edelstahl und eloxiertem Aluminium verhindert Defekte bei einem kleinen Sturz. Besonderes Augenmerk wurde auf eine schnelle und einfache Inbetriebnahme und einen wartungsarmen Betrieb gelegt. Die Mechanik des Anemometers wurde verstärkt, damit auch bei Extremwettersituationen der sichere Betrieb gewährleistet ist.

Bei vielen unserer Umweltmessstationen wird ein regelmäßiger Nachweis über eine DAkks-Kalibrierung durch ein akkreditiertes Prüflabor gefordert. Aus diesem Grund wurde in das Gehäuse ein Druckstutzen integriert, der es erlaubt, eine Druckkalibrierung durch einfaches Anstecken eines Schlauches durchzuführen, ohne das Gehäuse zu öffnen. Das senkt die Kalibrierkosten, da keine Druckkammer benötigt wird.

Die MWS 88-2 hat einen großen Datenlogger mit 8 GB Speicherkapazität, was bei einem Speicherintervall von 10 s über 15 Jahre reicht.


Die MWS 88-2 ist mit vielen Optionen lieferbar, wie z. B. einer Beheizung für den Winterbetrieb, zusätzlichen Schnittstellen (USB intern oder extern, RS422/485, TCP/IP mit PoE, zwei externen Konvertern, einmal mit WLAN- und einmal mit TCP/IP-Anbindung) sowie digitalen Anzeigegeräten und diversen Zusatzsensoren. Bei Betrieb mit TCP/IP per PoE erübrigt sich der Einsatz eines Netzteils, da hier die Spannungsversorgung über den (PoE-fähigen) Switch oder Router erfolgt. Mit dieser Option lassen sich die Messwerte auch über eine integrierte, vom Anwender frei modifizierbare WEB-Seite im Browser darstellen. Ebenso ist das Herunterladen der im Datenlogger gespeicherten Daten per FTP auch ohne die mitgelieferte Auswertsoftware (Wetter32) möglich. Die MWS 88-2 verfügt über 5 analoge Zusatzeingänge (0..4.095VDC), einen Zählereingang sowie einen seriellen Eingang zum Anschluss eines GPS-Empfängers oder eines weiteren Reinhardt-Sensors mit serieller RS232-Schnittstelle.

Die MWS 88-2 hat „Alarmausgänge“, die bei Über- oder Unterschreitung von Parametern einen Schaltkontakt und eine Schaltspannung von 5 VDC bereitstellen. Dabei lassen sich die Messwerte von bis zu 3 Sensoren miteinander logisch verknüpfen, was vielfältige Steuerungen erlaubt (Gebäudesteuerungen, Heizungssteuerung, Entfeuchtung, Gewächshaussteuerungen, Windwarnungen, Frostwarnungen, etc.).

Die MWS 88-2 bietet außerdem die Möglichkeit, bis zu 16 zusätzliche Wetterstationen bzw. Sensoren anzuschließen. Damit kann man über 20 Messparameter redundant über eine Schnittstelle ausgeben. Mit der im Lieferumfang enthaltenen Software kann z. B. der Luftdruck von 2 Sensoren verglichen werden und wenn die Differenz bei Defekt oder plötzlichem Druckabfall einen Schwellwert überschreitet, eine Aktion ausgeführt werden.

Einsatzgebiete sind u. a. Umweltmesstechnik, Automobil- und Reifenhersteller, Vibroakustik, Energieversorgung, Luftfahrt, Agrarbereich, Petrochemie, Gebäudeleittechnik, Forschung, Touristik…

Technische Daten:
Durchmesser: 145 mm
Höhe: 330 mm
Spannungsversorgung: 4-28 V DC

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Tandembox



Mit der Tandembox und REINHARDT-Testsystemen wird der Durchsatz beim Testen von elektronischen Flachbaugruppen kostengünstig erhöht. Diese In-Circuit- und Funktionstestsysteme werden häufig in kleinen und mittelständischen Firmen eingesetzt, was vor allem auf die niedrigen Investitionskosten, Testprogrammerstellungskosten und Adaptionskosten zurückzuführen ist. Wenn die Kunden dann mit unerwartet steigenden Stückzahlen ihrer elektronischen Flachbaugruppe konfrontiert werden, wird der Prüfplatz mit In-Circuit-Test und Funktionstest mit IC-Flashen und evtl. Boundary Scan gerne zum Flaschenhals.

Für eine Kapazitätserhöhung gibt es verschiedene Möglichkeiten, z. B. in mehreren Schichten zu testen, den vorhandenen Prüfplatz zu duplizieren, im Mehrfachnutzen oder mit dem Tandemboxkonzept zu testen.

Zunächst muss analysiert werden, wie sich die Durchlaufzeit auf Handlingzeit und Prüfzeit verteilt. Die Durchlaufzeit setzt sich an einem manuellen Prüfplatz für Incircuit- und Funktionstest typischerweise zusammen aus der Entnahme der Baugruppe aus einem Behältnis, der Identifizierung und dem Einlegen der Baugruppe in die Prüfvorrichtung. Nach dem Kontaktieren über die gefederten Kontaktstifte startet das Prüfprogramm. Nach der Entnahme der Baugruppe aus dem Prüfadapter wird sie in das jeweilige Behältnis abgelegt.
Aus den ermittelten Zeiten kann man ein eventuell vorhandenes Einsparpotential erkennen.
Die Handlingzeit an einem manuellen Prüfplatz (Testsystem mit Adaptionsvorrichtung) liegt meist zwischen 5 und 8 Sekunden. Diese Zeit lässt sich durch einen Tandemadapter komplett einsparen, vorausgesetzt, die reine Prüfzeit ist länger als die Handlingzeit.


Tandembox (T-Box) bzw. Wechseladaption
Beim Tandemboxkonzept befinden sich zwei identische manuelle Prüfadapter für den In-Circuit- und Funktionstest an einem Testsystem, so dass auf einem Adapter im kontaktierten Zustand z. B. ein In-Circuit-Funktionstest durchgeführt wird, während beim zweiten Adapter ein neuer Prüfling eingelegt wird. Ist der Test beendet und bereits ein neuer Prüfling eingelegt, wird ohne Unterbrechung umgeschaltet und automatisch weiter getestet. Bei REINHARDT-Testsystemen ist die Tandemtestfunktion standardmäßig in der Software enthalten.

Mit der REINHARDT-Tandembox ist für ein Testsystem (z. B. das ATS-UKMFT 627) eine einmalige Investition von ca. 1.000 € netto nötig, zusätzlich für einen Prüfadapter Typ 127 (ca. 1.100 € netto) und Duplizierung der Basis/Start-Adaption 500 bis 800€ netto. Der Adapter Typ 127 ist mit einem Wechselplattensystem ausgestattet, so dass künftige Adaptionen noch preiswerter werden.

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ATS-SMFT 780 Neues Incircuit- und Funktionstestsystem



Das ATS-SMFT 780, das neueste Incircuit- und Funktionstestsystem der Firma REINHARDT, ist der Nachfolger des ATS-SMFT 680. Das ATS-SMFT 780 basiert auf dem 2016 vorgestellten ATS-MFT 770, ist aber bereits im Grundausbau in 2 Kartenträgern (je 19 ", 3 HE) mit reichlichen Modulen bestückt. In den 19"-Schrank ist eine Arbeitsplatte integriert, auf der die Adaptionsvorrichtung, standardmäßig Adapter Typ 62L, angedockt werden kann. In diesem Schrank befindet sich in der Grundausstattung auch der Steuerrechner. Für eventuelle Erweiterungen z. B mit Leistungselektronik wie die REINHARDT-Powermodule POMO80/1/2 (programmierbare DC-Quelle 0-80 V, 0-14 A, zwei potentialfreie Lasten von max. 0-30 A) stehen insgesamt 22 HE zur Verfügung.
Herz des Testsystems ist die sehr umfangreiche Software zur schnellen Testprogrammerstellung mit ihrer intuitiven Bedienung. Zur Grundausstattung gehört das CAD-Daten Importtool RUDC, das die Zeit für die Incircuittestprogrammerstellung auf ein Minimum reduziert. Die bauteilgenaue grafische Fehlerortdarstellung ist selbstverständlich, ebenso sind das automatische Programmgeneratoren (APG) für Incircuit- und Funktionstest. Zur Grundausstattung gehört neben dem Flashen von ICs auch der Referenztest und das Adaptionsmanagement. Ebenfalls Standard ist die Statistiksoftware mit der Möglichkeit, Testergebnisse aufzuzeichnen, Prüflingsdaten statistisch auszuwerten mit Gaußscher Verteilung, Prozessfähigkeit nach Cp, Cpk und vielem mehr. Das sehr komfortable neue REINHARDT User Management (RUM-B) Modul sorgt dafür, dass die Benutzer des Testsystems ausschließlich die Arbeiten erledigen können, die sie machen sollen bzw. dürfen.
Der Grundausbau umfasst ein Incircuit- und Funktionsmesssystem mit über 80 Messarten, darunter Kontaktierungstest, Kurzschluss- und Unterbrechungstest, Lötfehlertest, Bauteiltest, Spitzenspannungsmessung, Zeit- und Frequenzmessung, Laufzeiten, Ereigniszählung, Frequenzmessung usw., einen Transientenrecorder 50 MHz, erweiterbar bis 4 Kanäle, sechs unabhängig programmierbare DC-Netzgeräte, 16 Bit, in Spannung und Strom programmierbar, 0-38 V, max. 2 A (max. 36 Stück), 1 potentialfreie DC-Last 60 V, 5,1 A (max. 5 Lasten), 480 Incircuit- und 480 Funktionstestmesskanäle (max. 2880/4320), 8 Hochspannungsmesskanäle 420 V, 48 Stimulierungskanäle, und 16 Powermatrixkanäle, 100 VDC, max. 10 A, 70 VACeff. Die Messmatrixkanäle und bidirektionalen Logikkanäle können auch hybrid (analog und digital) verwendet werden. Das ATS-SMFT 780 bietet standardmäßig diverse Schnittstellen (USB-, SPI-, I2C-Bus, RS232-, RS422/485) und einen Pulsgenerator (PWM).
Das Testsystem ist vorbereitet für die REINHARDT-Module für den Hochspannungstest bis 1500 VDC, 6 A, 300 W, AC max. 1000 V, 6 A, max. 2500 W und Module mit DC-Schaltstrom bis 160 A. Das ATS-SMFT 780 ist u. a. für die 48V-Technologie im Automotivebereich einsetzbar.
Für den Paralleltest für höheren Testdurchsatz kann das ATS-SMFT 780 optional mit dem REINHARDT-Synchro Test RST 40 erweitert werden.

Sie können diese Pressemitteilung laden unter presse_smft780.pdf.


AAE-CNC 500 Erstellungscenter für Nadelbettadapter



Vor allem für den Incircuittest müssen elektronische Baugruppen über ein Nadelbett mit gefederten Kontaktstiften wirtschaftlich kontaktiert werden. Die Firma REINHARDT hat für ihre Testsystemkunden ein Konzept und ein Gerät entwickelt, mit dem ein Praktiker innerhalb eines halben Tages solch ein Nadelbett/Schublade mit gefederten Kontaktstiften erstellen kann. Die jüngste Generation des REINHARDT-Adaptererstellungscenters AAE-CNC 500 baut auf den Erfahrungen des Adaptererstellungscenters AAE-CNC 2 auf (Verfahrweg 395 x 300 mm), das seit 2009 auf dem Markt erhältlich ist. Mit 530 x 500 mm hat es aber einen größeren Verfahrweg, so dass auch die neueste Generation von REINHARDT-Adaptionen (Adapterserie 82 mit den Außenabmessungen der Wechselplatte von 500 x 400 mm) davon abgedeckt wird.

Die Erfolgsstory des Vorgängers basiert darauf, dass die Konstruktion und Adaptionserstellung von Praktikern erstellt werden kann ohne Programmier- und spezielle Mechanikkenntnisse. Anhand der Gerberdaten kann innerhalb einer halben Stunde eine Adaption bzw. ein Programm generiert werden, mit dem die Bohrungen für die gefederten Kontaktstifte, die Zentrier-/Fangstifte und auch Ausfräsungen für zu hohe Bauteile erstellt werden. Die Aufnahme für alle vier gängigen Schubladen/Wechselplatten ist im Adaptererstellungscenter AAE-CNC 500 bereits vorhanden. Ein Wizard führt den Anwender von Punkt zu Punkt. Nach Auswahl der verwendeten Schublade/Wechselplatte wird zugewiesen, wo ein Kontaktstift mit 100 mil, 75 mil oder 50 mil verwendet wird. Das Bohrcenter AAE-CNC 500 ermöglicht auch das Tiefersetzen der gefederten Kontaktstifte mit Hülsen und gleicht so den Unterschied zwischen Kontaktierungshöhen von z. B. THT-Technologie aus. Im nächsten Schritt werden mit dem passenden Bohrer die Bohrungen für die jeweiligen gefederten Kontaktstifte ausgeführt und anschließend die 100 mil- und 75 mil-Kontaktstifte vollautomatisch aus einem Magazin entnommen und in die Schublade/Wechselplatte eingepresst. Das dreigeteilte Magazin hat zwei Unterteilungen für 100 mil-Kontaktstifte mit verschiedenen Kopfformen und eine für 75 mil. Für die REINHARDT-Fangstifte (Flachbaugruppenzentrierung) der verschiedenen Größen ist standardmäßig ein Eindrückwerkzeug vorhanden.

Mit diesem Adaptererstellungscenter erstellen Sie in Verbindung mit einem REINHARDT-Testsystem einen Nadelbettadapter innerhalb eines halben Tages – Konstruktion, Erstellung und ICT-Verdrahtung inbegriffen.

Technische Daten:
ca. 198 cm hoch, 121 cm breit, 95 cm tief, Gewicht ca. 170 kg
Druckluft: 60 bar, 50 l /min

Sie können diese Pressemitteilung laden unter presse_aae-cnc500.pdf.


Seniorchef Peter Reinhardt verstorben



Peter Reinhardt, der Seniorchef der REINHARDT System- und Messelectronic GmbH ist nach kurzer Krankheit Anfang Mai dieses Jahres verstorben, nur wenige Tage vor seinem 74. Geburtstag.

Nach seiner fundamentalen Ausbildung mit Studium in Deutschland und den USA war er zunächst als Test- bzw. Entwicklungsingenieur tätig. Anfang der 70er Jahre baute er dann in Europa den Vertrieb für damals namhafte Hersteller von Equipment für den Test von elektronischen Baugruppen und Geräten auf.

1976 gründete er seine eigene Firma und konnte bald aus den Erlösen für die von ihm selbst entwickelte Zähleinheit für elektronische Bauteile die Entwicklung eines ersten Testsystems nach seinen eigenen Vorstellungen finanzieren. Seine Philosophie drückte sich im Slogan "Testsysteme vom Praktiker für Praktiker" aus, sie hat ganz wesentlich den Erfolg seiner Firma mitbestimmt: In den folgenden Jahrzehnten wurde seine Firma zum Marktführer für Incircuit- und Funktionstestsysteme in Deutschland, der Schweiz und in Österreich.

Der Visionär und Querdenker war mit seinen Ideen häufig seiner Zeit voraus, aber sein Glaube an das Produkt und die Firma waren unerschütterlich. Sein breit gefächertes Wissen, ob in Technik, Wirtschaft oder Marketing, war gepaart mit Erfindergeist, enormer Willenskraft und großem Fleiß und seiner Fähigkeit, Trends zu erkennen und auch zu setzen.

Schon sehr früh hat Peter Reinhardt den Generationswechsel vorbereitet und das operative Geschäft an seine Tochter übertragen. Melanie Reinhardt ist seit 2009 Geschäftsführerin und jetzt alleinige Inhaberin, die ein erfahrenes Team hinter sich hat.



Neuer manueller Prüfadapter Typ 82B



Der neue manuelle Flachbaugruppenadapter Typ 82B zum Kontaktieren von bestückten Platinen für den Funktionstest und den Incircuittest schließt mit seiner Nutzfläche von 480 x 320 mm (15,36 dm2) die Lücke zwischen den REINHARDT-Adaptern Typ 52 (Nutzfläche 670 x 462 mm) und Typ 42 (Nutzfläche 360 x 230 cm). Dieser Adapter zeichnet sich durch viel freien Innenraum aus, z.B. für evtl. Programmer, und ein Konzept, diesen mit möglichst kurzen Wegen anzubinden. Für den Adapter Typ 82B gibt es für die Anbindung der Testsysteme verschiedene REINHARDT-Testsystemschnittstellen mit schwimmend gelagerten VG-Steckern DIN 41612.

Die robuste Andrückmechanik basiert auf dem Kniehebelprinzip und erfordert auch bei einer hohen Anzahl an gefederten Kontaktstiften (bis zu 1000) nur geringe Bedienkräfte. Die großzügig dimensionierte 4-Säulenführung garantiert eine hohe Präzision und exakten Parallellauf und ermöglicht so auch die beidseitige Kontaktierung mit gefederten Kontaktstiften. Das komplette Oberteil des Prüfadapters kann in der Editierphase des Prüfprogrammes im kontaktierten Zustand geöffnet werden, so dass von unten z.B. mit Hilfe eines Digitalmultimeters oder eines Oszilloskops gemessen werden kann.

Durch das ausgeklügelte Wechselsystem mit einer Basisplatte, auf der sich die gefederten Kontaktstifte, Platinenführung und Verdrahtung für die elektronische Flachbaugruppe befinden, entstehen sehr niedrige Wiederholkosten für neue Projekte, aber auch die Rüstzeit beträgt nur ca. 1 Minute. Eine ebenfalls austauschbare Niederhalterkassette mit 36 justierbaren Niederhaltern drückt die Flachbaugruppe auf die gefederten Kontaktstifte.

Für den Betrieb mit personengefährdenden Spannungen ist ein Berührungsschutz mit Sicherheitsschalter und eine elektrische Sicherheitsverriegelung gegen ungewolltes Öffnen lieferbar.

Für den Prüfadapter Typ 82 B steht ein großes Spektrum von Zubehör zur Verfügung, das auf diesen Typ abgestimmt ist, wie z. B. Präzisionszentrierstifte.

Außenabmessungen: a. 650 mm breit, ca. 640 mm tief, ca. 320 mm hoch
Gewicht: ca. 26 kg

Sie können diese Pressemitteilung laden unter presse_Typ82B.pdf.


UJ 20 Kontaktierungskonzept 
für Entwicklung und Prüffeld in der Elektronik



Die Firma REINHARDT System- und Messelectronic GmbH entwickelt und produziert automatische Incircuit- und Funktionstestsysteme, die bei den Kunden in der Elektronikentwicklung zunehmend auch entwicklungsbegleitend eingesetzt werden. In der Elektronikentwicklung ist man immer wieder damit konfrontiert, dass für manche Aufgaben wie das Stimulieren (z. B. Spannungsversorgung), Messen, Programmieren oder Flashen zwei Hände nicht ausreichen. Man könnte in solchen Fällen an manche Stellen einen Draht anlöten und mit einem Clip arbeiten. Das ist aber, gerade wenn man das mit 2 oder 3 Prototypen macht oder wenn Langzeit- oder Stabilitätsmessungen durchgeführt werden, doch aufwendig. Für diesen Zweck haben wir den universell justierbaren Adapter UJ 20 entwickelt, eine Kontaktierungsvorrichtung, in der die elektronische Flachbaugruppe zentriert und über justierbare, gefederte Kontaktstifte (Probes) kontaktiert wird, die von unten und oben aufgesetzt werden können. So kann wiederholt eine Kontaktierung der elektronischen Flachbaugruppe (Platine) durchgeführt werden und auch kleinste Serien sind möglich. Dieser Adapter ist für bis zu 30 gefederte Kontaktstifte ausgelegt. Die maximale Flachbaugruppengröße beträgt aktuell 270 x 120 mm.


Zunächst muss die Baugruppe/Platine in einer definierten, reproduzierbaren Position eingelegt werden. Dabei helfen frei justierbare Baugruppenhalter und Zentrierungen wie Führungsecken, Führungskanten für die Außenkontur der Platine und auch Führungsstifte für Platinenbohrungen. Wenn die Baugruppe exakt positioniert ist, können die gefederten Kontaktstifte, die an Armen befestigt sind, von oben und unten mit einer Rändelschraube fixiert werden. So kann eine elektrische Verbindung zum Prüfling hergestellt werden. Alle gefederten Kontaktstifte haben auf dem gegenüberliegenden Ende standardmäßig ein Vierkant für Wrapping oder für das Aufsetzen von Steckern in einer Größe von 0,63 x 0,63 mm. Diese Kabel werden dann mit einem Sub-D-Stecker angeschlossen, der dann als Übergabeschnittstelle zum Testequipment dient.


Die 8 mm breiten Halterungen der Probes sind in 85 und 120 mm Länge lieferbar. Ein Isolator hält den Kontaktstift mit Hülse, damit man einen Kontaktstift bei Ausfall oder bei Typwechsel mit einer anderen Kopfform schnellst möglich wechseln kann. Verschiedene Kopfformen sind mit 50 oder 100 mil Abstand zu jeweils 6 Stück nebeneinander angeordnet.


ATS-MFT 770 – neues Multifunktionstestsystem für elektronische Baugruppen



Bei der Entwicklung des ATS-MFT 770 floss die Erfahrung von über 3000 ATS-Installationen in 40 Jahren und vielen Tausenden von Test-Lösungen ein: Dieses Testsystem bildet die Basis für die Forderungen in der Industrie nach höherer Prüfschärfe, Geschwindigkeit, Spannung, höherem Strom, Traceability, Qualitätsmanagement und einfacher Integration in ein Produktionsleitsystem. Herz dieses Testsystems ist die sehr umfangreiche Software zur schnellen Testprogrammerstellung mit ihrer intuitiven Bedienung. Zur Grundausstattung gehört das CAD-Daten Importtool, das die Incircuittestprogrammerstellungszeit auf ein Minimum reduziert. Die bauteilgenaue grafische Fehlerortdarstellung ist selbstverständlich wie auch automatische Programmgeneratoren (APG) für Incircuit- und Funktionstest. Zur Grundausstattung gehört neben dem Flashen von Mikroprozessoren, EPLD oder CPLD auch der Referenztest und das Adaptionsmanagement. Ebenfalls Standard ist die Statistiksoftware mit der Möglichkeit, Testergebnisse aufzuzeichnen, Prüflingsdaten statistisch auszuwerten mit Gauß‘scher Verteilung, Prozessfähigkeit nach Cp, Cpk und vielem mehr.


Der Grundausbau umfasst ein Incircuit- und Funktionsmesssystem mit über 80 Messarten, 6 unabhängige programmierbare DC-Netzgeräte, 16 Bit, in Spannung und Strom programmierbar, 0-38 V, max. 2 A (max. 36 Stück), 1 potentialfreie DC-Last 60 V, 5,1 A (max. 5 Lasten), 192 Incircuit- und Funktionstestkanäle (max. 1440/4320), 96 bidirektionale Logikkanäle (max. 288) und 48 Stimulierungskanäle, (max. 576 Relaismatrixkanäle, auch mit Multiplexfunktion). Die Messmatrixkanäle und bidirektionalen Logikkanäle können auch hybrid (Analog und Digital) verwendet werden. Das ATS-MFT 770 bietet standardmäßig diverse Schnittstellen (USB-, SPI-, I2C-Bus, RS232-, RS422/485) und einen Pulsgenerator (PWM).


Das Testsystem ist vorbereitet für die REINHARDT-Module für den Hochspannungstest bis 1500 VDC, 6 A, 300 W, AC max. 1000 V, 6 A, max. 2500 W und Module mit DC-Schaltstrom bis 160 A. Das ATS-MFT 770 ist u. a. für die 48V-Technologie im Automotivebereich einsetzbar und kann mit den optionalen REINHARDT-Powermodulen erweitert werden.


Das ATS-MFT 770 kann optional für den Paralleltest für höheren Testdurchsatz erweitert werden mit dem REINHARDT-Synchro Test RST 40.


Sie können diese Pressemitteilung laden unter presse_mft770.pdf.



RST 40 REINHARDT-Synchro-Test



Es kommt immer wieder vor, dass der Testplatz im Elektronikprüffeld der Flaschenhals in der Produktion ist. Das beruht teils auf immer umfangreicher werdenden Tests, aber auch darauf, dass auf den Prüfplatz mit dem Nadelbett neben dem standardmäßigen Incircuit- und Funktionstest immer mehr Aufgaben zukommen, wie z. B. Flashen von ICs, Abgleichen oder Kennzeichnen. Die eigentlich stetig steigende Testsystemgeschwindigkeit kann das aber nicht abfangen. Deshalb wird ein paralleler Dreifach- oder Vierfachtest durchgeführt, genauso wie auch ein gemischter Test mit dem Incircuittest an einem Platz und dem Funktionstest am zweiten Platz u.a.m. Mit dem so genannten Projektnutzen, z. B. mit 3 verschiedenen Baugruppen, können verschiedene Typen von elektronischen Baugruppen gleichzeitig getestet werden. Mit dem REINHARDT-Testsystem war das schon seit langem möglich, wenn auch nicht so komfortabel programmierbar wie bei REINHARDT gewohnt.



Mit dem so genannten Projektnutzen, z. B. mit 3 verschiedenen Baugruppen, können verschiedene Typen von elektronischen Baugruppen gleichzeitig getestet werden. Mit dem REINHARDT-Testsystem war das schon seit langem möglich, wenn auch nicht so komfortabel programmierbar wie bei REINHARDT gewohnt.



Aus diesem Grund wurde das REINHARDT-Synchrotestmodul RST 40 entwickelt, das es auch jemandem erlaubt, der nicht tief vertraut mit der Netzwerkprogrammierung z. B. mit C++ oder Visual Basic ist, die REINHARDT-Testsysteme in einem Netzwerk zu integrieren. Mit 4 Systemen ist so eine Prüfzeitersparnis von 400 % möglich.




Mit diesem Softwaremodul ist auch eine Fernprogrammierung, -diagnose und -steuerung über das Netzwerk möglich, so dass von einem beliebigen Ort aus ein oder mehrere Testsysteme gesteuert, überwacht oder auch geprüft werden können.




Sie können diese Pressemitteilung laden unter presse_rst40.pdf.



40 Jahre REINHARDT System- und Messelectronic GmbH



Am 2. Juli 1976 hat Peter Reinhardt die Firma REINHARDT System- und Messelectronic gegründet, mit wenig Geld, aber umso mehr Willen und Engagement. Basis war seine Erfahrung als Testsystementwickler, im Vertrieb von Testsystemen für elektronische Flachbaugruppen und der gute Kontakt zu den damaligen Kunden. Die Vertriebsprodukte aus dem Testsystem- und Laborbereich wurden bald durch selbst entwickelte Handmessgeräte für Temperatur-, Feuchte-, Taupunkt- und Luftdruckmessung ergänzt. 1979 kam der erste Funktionstester mit Oberflächenprogrammierung und Commodore-Rechnertechnologie. 


Mittlerweile sind wir der Hersteller in Deutschland, der am längsten Incircuit- und Funktionstestsysteme entwickelt und herstellt und haben bis heute eine absolut kontinuierliche Marktentwicklung erlebt. Als Marktführer für Incircuit- und Funktionstestsysteme in Deutschland, der Schweiz und in Österreich haben unsere Testsysteme den Beweis hoher Zuverlässigkeit, Komforts und Preiswürdigkeit erbracht. Unser Konzept von Incircuit- und Funktionstestsystem und Adaptionen ist jetzt seit 40 Jahren lieferbar und auch noch heute kann durch Schulungen, Kalibrationen und Verfügbarkeit ein langes Leben garantiert werden. In den 40 Jahren wurden verschiedene Modelle an Testsystemen entwickelt und kontinuierlich auf die heutigen Technologien ausgerichtet, ob das optische Anzeigen für Siebensegment- oder Maskenprogrammierung, Matrixauswertungen für diverse Anzeigen oder farbliche LED-Anzeigenauswertung waren oder Boundary Scan aus eigenem Hause, Programmiermöglichkeiten von Mikroprozessoren wie auch analogen und digitalen Tests. Die Übergabe unserer Messwerte an Datenbanken über den Universal-Daten-Converter hat vielen Firmen die Möglichkeit gegeben, unsere Testsysteme nicht nur als Einzeltestsysteme, sondern auch als Inlinetestsysteme zu verwenden.


Neben den Testsystemen haben wir bereits ab 1984 Wetterstationen entwickelt. REINHARDT-Wetterstationen haben den Vorteil, dass sie schon immer digitale Daten ausgeben, die Linearisierung und Digitalisierung der Messwerte innerhalb der Wetterstation erzeugen und diese dann im ASCII-Format über diverse Schnittstellen wie RS232, RS485, RS422, USB, TCP/IP (PoE), GSM oder WLAN ausgeben. Damit sind unsere Wetterstationen für die verschiedensten Aufgaben gerüstet. Eine Zusatzsoftware für die grafische Darstellung der Schadstoffverbreitung bei Lecks in Abhängigkeit von den Windparametern ist ebenfalls lieferbar, um die Gefahrenentwicklung aufzuzeigen. Die optische und akustische Warnung in Abhängigkeit von diversen Messwerten kann mit Hilfe der WSA Warnanzeige erfolgen, die individuell programmierbar ist.


Sie können diese Pressemitteilung laden unter 40_Jahre_REINHARDT.pdf.



48 V-Technologie – Leistungselektronik und Funktionstest



Ende der 90er Jahre wurde von einigen Automobilherstellern eine höhere Bordspannung in 42 V-Technologie geplant, die jedoch scheiterte. Für die damals bereits laufenden Entwicklungen hatten wir eine Generation an Leistungselektronik entwickelt, mit DC-Quellen und elektronischen Lasten bis zu 1 kW, die diese Anforderungen erfüllten. Der jetzige Anlauf mit der 48 V-Technologie im Automotivebereich ist Erfolg versprechend, da die hohen elektrischen Leistungen, die gefordert werden, keinen Ausweg mehr zulassen. Man denke nur an Wankstabilisatoren, elektrische Klimaanlage, Bremsenergierückgewinnung wie auch elektrische Lader für den Verbrennungsmotor und vieles mehr. Darüberhinaus ermöglicht die höhere Spannung die Reduzierung der Leitungsquerschnitte, die Verkleinerung der Bauteile und so auch die Gewichtsreduzierung.

Der Funktionstest der REINHARDT-Testsysteme für Module und Flachbaugruppen wurde jetzt mit der Powermatrix PMX 16 erweitert. Dieses optionale Modul wurde für die Testsystemfamilie ATS-KMFT 670 entwickelt. Es hat 16 Kanäle und schaltet pro Kanal bis zu 1000 W bei einer max. Spannung von 100 V und 10 A Strom. Das Modul basiert auf Power-MOSFETs, ist bipolar und zeichnet sich durch niedrige Übergangswiderstände und schnelle Schaltzeiten aus. Für andere Prüfaufgaben kann es auch AC-Signale schalten. Bis zu 4 Stück dieses Moduls können in das Testsystem eingesetzt werden. Die Powermatrix PMX16 ergänzt so die bereits vorhandenen Module wie die Hochspannungsstimulierungsmatrix HSM670 (bis 1500 V, 5 A) oder die Leistungsmatrix LMX (max. 16 A, AC 425 Vpk, 300 Veff, DC 300 V).

Selbstverständlich unterstützt sowohl die Messtechnik wie auch die Oberflächenprogrammierung des ATS-KMFT 670 diese Powermatrixkarte. Auch bei dieser Baugruppe greifen die einzelnen REINHARDT-Module des inlinefähigen Testsystems perfekt in einander und Systemverantwortung und Kalibrierfähigkeit sind gegeben.

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Digital-Oszillograph/Transientenrecorder TRA670-2



Zum Aufzeichnen und Auswerten von Signalen gibt es auf dem Markt viele Module verschiedenster Hersteller. Die Eigenentwicklung von REINHARDT ist auf die Anforderungen an ein automatisches Testsystem ausgerichtet und ermöglicht einen sehr langen Service und Ersatz. Dabei greifen die einzelnen REINHARDT-Module des Testsystems perfekt in einander und Systemverantwortung und Kalibrierfähigkeit sind gegeben.

Bis zu 4 TRA670-Module lassen sich im Testsystem einsetzen und ermöglichen so im Prüffeld oder in der Produktionsstraße, sehr schnelle und komplexere Messaufgaben mit einer Samplerate bis zu 250 MHz zu realisieren. Solche mehrkanaligen Messungen sind erforderlich z. B. bei Schrittmotorensteuerung, Ultraschallelektronik, Wechselrichtern und Motorensteuerungen, selbst in der Videotechnik mit ihren RGB-Signalen und evtl. Triggern. Der potenzialfreie TRA670 hat 8 Hochfrequenzeingangskanäle mit mehreren Triggeroptionen und eignet sich für analoge wie auch digitale Signale. Er hat eine Auflösung von 12 bit, max. 100 V und 50 MHz Bandbreite.


Mit Hilfe der komfortablen REINHARDT-Testsystemsoftware ATS-OS kann die Hüllkurvenfunktion z. B. von einem guten Prüfling automatisch in wenigen Sekunden erlernt, korrigiert und bearbeitet werden. Gemessen werden Signale von Sinusfrequenzen, Rechtecken, frei laufenden Kurvenformen, Klirrfaktor und Fourieranalyse, Frequenzen, Perioden, Anstiegszeiten, Abfallzeiten, Pulsbreiten, Spitzenspannung sowie Laufzeiten zwischen den Kanälen.

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Boundary Scan-Test muss nicht teuer sein



1. Boundary Scan-Testprogrammerstellung in 2-3 Stunden
2. Für REINHARDT-Anwender fallen nur 1-2 Stunden Schulung an.
3. Soft- und Hardware RBS100 6.800 € netto

Nicht nur aus Gründen der Produkthaftung ist das Testen elektronischer Baugruppen ein Muss, eine "0 Fehler"-Produktion ist Wunschdenken. Ein bewährtes Verfahren ist der klassische Incircuittest, der sicher, schnell und sehr kostengünstig ist, mit anschließendem Funktionstest. Gelegentlich kommt er aber aus physikalischen Gründen an seine Grenzen, da die Netze (Leiterbahnzüge) über gefederte Kontaktstifte nicht kontaktiert werden können. Das wird verursacht durch die immer stärker werdende Miniaturisierung, Mehrlagenplatinen (immer öfter mehr als 10 Lagen) mit z. B. IC-Gehäuseformen wie BGA, PLCC ..., die sich aus funktionstechnischen Gründen auch noch gegenüberstehen müssen (ein IC auf der Unterseite der Leiterplatte, das andere auf der Oberseite direkt gegenüber), um möglichst kurze Leiterbahnzüge zu haben und damit kurze Signallaufzeiten, geringere Kapazitäten und Induktivitäten.


An diesen Stellen kann das Boundary Scan-Verfahren zum Einsatz kommen. Beim Boundary Scan benötigen die ICs u. a. zusätzliche Boundary Scan-Zellen (Latches), mit denen Signale in die zu prüfende Schaltung eingeprägt werden können. Diese Zellen können als Treiber (High oder Low) oder als Comparator (misst den anliegenden Logikpegel) betrieben werden. Die Boundary Scan-Zellen der ICs sind seriell in Ketten verbunden und werden mit Treibersignalen beaufschlagt, die Treiberpegel müssen an den angeschlossenen IC Pins des weiteren Boundary Scan-fähigen Bauteils anliegen und können über den Scanpfad erfasst werden. Ein Boundary Scan-fähiges IC besitzt 4 Steuerungs- und Datenpins, einmal die Leitung TDI (TestDatenEingang), TDO (TestDatenAusgang), TCK (Testclock) und den TMS (TestModeSelect). Im Normalbetrieb (nicht Testbetrieb) sind diese Zellen passiv und haben keinen Einfluss auf die Schaltung, das heißt, es gibt keinen Unterschied zu den ICs ohne Boundary Scan-Funktionalität.

Mit diesen Verfahren können also Kurzschlüsse und Unterbrechungen an den angeschlossenen Boundary Scan-fähigen ICs geprüft werden. An diese Leitungen evtl. angeschlossene passive Bauteile wie Widerstände, Kondensatoren, Schutzbeschaltungen können nicht geprüft werden

Diese Boundary Scan-Testmöglichkeiten müssen vom Entwickler der Baugruppe im Design eingebunden werden, d. h. die Baugruppe muss mit einer JTAG-Schnittstelle versehen sein und die Boundary Scan-ICs angeschlossen werden. Meist ist bei solchen Baugruppen bereits eine Schnittstelle vorhanden, weil das zum Flashen verwendet wird.

Das klingt zunächst eimal einfach und plausibel, aber wie kommt man zu einem Testprogramm? Hier scheiden sich die Geister, denn Testprogrammerstellungskosten für Boundary Scan von 3.000 bis 10.000 € werden als ganz normal hingenommen. Dazu kommen noch hohe einmalige Kosten für die Software und Hardware der jeweiligen Anbieter.

Es gibt nur wenige Elektronikproduzenten, die es sich leisten, diese Boundary Scan-Prüfprogramme selbst zu generieren. Das kommt daher, dass fundamentale Programmierkenntnisse gefordert sind und auch Schulungen von 1 Woche und mehr.


Die Firma REINHARDT System- und Messelectronic GmbH hat viele Jahre als Vermittler mit renommierten Herstellern von Boundary Scan-Lösungen zusammengearbeitet, die auch für unsere Kunden Lösungen geschaffen haben, jedoch zu horrenden Preisen, mit langen Lieferzeiten und ohne grafische Fehlerortdarstellung und jede Änderung musste vom Anbieter durchgeführt werden. Diese immer wieder von Kunden monierten Nachteile haben uns vor einigen Jahren ermuntert, das Projekt Boundary Scan zusammen mit unseren Anwendern selbst anzugehen.

Das Editier- und Testpaket RBS100 (REINHARDT Boundary Scan) wurde für REINHARDT-Testsystemanwender entwickelt und konzipiert und ist wie das bisherige Konzept für Incircuit- und Funktionstest eine Programmerstellungssoftware von Praktikern für Praktiker. Es gibt keine kryptische Programmierung. Nach mittlerweile 3 Jahren Einsatz beim Kunden hat sich herauskristallisiert, dass es für Anwender von REINHARDT-Testsystemen lediglich 1-2 Stunden Schulung bedarf. Die Prüfprogrammerstellung eines Boundary Scan-Tests mit grafischer Fehlerortdarstellung ist in 1-3 Stunden abgeschlossen, was schon fast ein Alleinstellungsmerkmal ist.

Das RBS100-Paket setzt nur wenige Daten voraus: Von den Boundary Scan-fähigen ICs wird die BDSL-Datei benötigt, die jeder IC-Hersteller im Internet bereitstellt und die Gerberdaten, das sind die Daten, die der Leiterplattenhersteller für die Bareboard-Produktion benötigt. Wenn vorhanden, kann von den CAD-Daten auch eine Netzliste mit eingebunden werden. Bei der Programmerstellung müssen wie in einem Wizard nur einige Punkte abgearbeitet werden, um ein lauffähiges Prüfprogramm für Kurzschluss und Isolationstest zu erhalten. REINHARDT System- und Messelectronic bietet seit 1979 eigene Testsysteme an, die immer über eine transparente, plausible Fenstertechnik programmiert werden. Das Testsystem bietet zusätzlich die Möglichkeit, den Funktionstest mit den Möglichkeiten des Boundary Scan Tests zu kombinieren. Auf der abgebildeten Flachbaugruppe können zwei Bauteile über die JTAG-Schnittstelle kontaktiert werden, der Atmel ARM7-Mikroprozessor und das EPLD. Alle weiteren Bauteile sind nicht Boundary Scan-fähig. Bei der Entwicklung dieser Baugruppe wurde aus Kostengründen bewusst auf Boundary Scan-fähige Bauteile verzichtet, weil es bei manchen ICs unverhältnismäßig ist: Die beiden 16 Bit bidirektionalen Bustreiber kosten ohne 0,47 $ und mit Boundary Scan 4 $. Über Boundary Scan können diese Bustreiber-ICs angesprochen bzw. programmiert werden, und zwar in der grafischen Logikoberfläche. Das Umsetzen in den richtigen Boundary Scan-Befehl übernimmt die RBS100-Software. Die Ausgänge der beiden 16 Bit Bustreiber können dann mit den meist standardmäßigen bidirektionalen Logikkanälen des Testsystems geprüft werden. Auf dieser Baugruppe befindet sich außerdem ein Digital-Analog-Converter IC, das ebenfalls vom Mikroprozessor angesteuert wird. Auch für diesen über SPI-Bus angesteuerten ADC wird in der komfortablen Logikoberfläche das entsprechende Bitmuster grafisch programmiert. Wieder übernimmt die RBS100-Software das Umsetzen. das REINHARDT-Testsystem hat neben dem digitalen Logiktest natürlich auch ein universelles Messsystem, in das u.a. eine DC-Präzisionsmessung integriert ist. Wie abgebildet wird im Logikformular der gewünschte serielle SPI-Befehl programmiert, damit die entsprechende Gleichspannung am Ausgang des DACs anliegt, in unserem Fall 5 V, die mit einer Toleranz von 0,3 % gemessen werden. Dieses Paket ermöglicht es u.a. dem Dienstleister (EMS), eine Baugruppe gezielt auf Funktion zu testen, ohne zu wissen, wie der Prozessor programmiert werden muss, damit er den entsprechenden Befehl für den DAC ausgibt. So einfach lassen sich verschiedene Prüf- und Programmierverfahren mit einander verbinden. Das ist nur möglich, wenn alle Module aus einem Haus kommen (Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Support). Mit dieser Kombination von RBS100 REINHARDT Boundary Scan-Modul mit Incircuit-Funktionstestsystem ATS-KMFT 670 können Sie ein komplettes Projekt einschließlich Adapterherstellung und Verdrahtung innerhalb von zwei Arbeitstagen durchziehen.


ATS-MFT 770


Neue Generation Multifunktionstestsystem für In-Circuit Test ICT und Funktionstest FKT von elektronischen Flachbaugruppen, Modulen und Geräten


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