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Neue Produkte - Neue Tools - Neue Features



Produktnews als PDF-Dateien



MWS 10 - neue REINHARDT-Wetterstation
Power-Matrix PMX 16 und SteuerMod-Inline USB-Modul zur Einbindung des Testsystems in eine Fertigungsstraße
Neue Multifunktionskarte DEC670 und Backplane BUS670
Mit 230 V Netzspannung am Incircuit-Funktionstestsystem testen
Transientenrecorder TRA670, Hochspannungsstimulierungsmatrix HSM670, neue Softwarefunktionen
Neues Boundary Scan-Modul REINHARDT RBS 100 - digital und analog
Universal Wetterdisplay-Software UWDS 11 und FTP-Serveranbindung der Wetterstationen und Sensoren
RML 32 Mess-Logik-Stimulierungsmatrix, PML670 HighSpeed-Messsystem–Präzisions­spannungsquelle–Logik, LOG96 Logikkarte, MMX72 Stimulierungsmatrix, ZDC 100 Erweiterte Zenerdiodenmessung

Neue Produktfamilie von Wetterstationen und Umweltsensoren



Die neue Wetterstation MWS 10 basiert auf den langjährigen Erfahrungen in Entwicklung und Produktion. Sie besitzt ein robustes Gehäuse aus Edelstahl und eine komplett neu entwickelte Elektronik (ARM7-Prozessor) und Sensorik der jüngsten Generation:


Sie misst Temperatur mit einer Auflösung von 0,025 °C mit einer maximalen Toleranz von 0,3 °C, Luftfeuchte, absoluten Luftdruck im Bereich von 300–1200 hPa mit einer Auflösung von 0,02 hPa, Taupunkt, Globalstrahlung von 0–1500 W/m2, Regenmenge, Windrichtung über einen Magnetfeldencoder mit einer Auflösung von 0,1 ° (0–360 °), Windgeschwindigkeit bis 200 km/h, Windspitze und Winddurchschnitt und Windchill.



Die Sensoren für die Luftdruckmessung durchlaufen eine aufwendige Voralterung, das gewährt eine sehr hohe Langzeitstabilität. Bei der Luftfeuchtemessung wird über einen integrierten Lüfter zwangsbelüftet. Gegenüber anderen Messaufbauten reduziert das die Gefahr des Betauens dieses Sensorelements erheblich. Auch der Temperatursensor ist zwangsbelüftet. Der Lüfter kann durch Auswerten verschiedener Parameter angesteuert werden. Bei der neue Produktfamilie lässt sich die Heizung für den Ganzjahresbetrieb der Wetterstation parameterabhängig in zwei Leistungsstufen ansteuern: Wenn die Temperatur z. B. eine gewisse Schwelle unterschreitet und der Wind eine bestimmte Geschwindigkeit überschreitet, kann auf eine höhere Heizleistung geschaltet werden, selbstverständlich mit Hysteresen und Nachlaufzeiten. 

Alle Sensoren sind kalibrierfähig bis zu max. 6 Punkte.

Die jüngste Generation der MWS-Wetterstationen bietet die Möglichkeit, zwei oder mehr Wetterstationen redundant zu betreiben und die Daten auf der Master-MWS 10 zu speichern und in einem gemeinsamen Datenstring auszugeben. Auch die Ausgabe der Differenz in diesem Datenstring ist möglich.

 

Die MWS 10 kann auch als autarke Umweltalarmierungs- und Schaltzentrale eingesetzt werden. Dafür stehen standardmäßig Schalt- und Steuerungsausgänge zur Verfügung. Die MWS 10 kann die Messwerte von bis zu 5 verschiedenen Parametern (auch von extern zugeführten Messdaten) verknüpfen. So kann z. B. wenn der Wind aus Süden kommt und eine Geschwindigkeit von 50 km/h in einem bestimmten Zeitfenster überschreitet, über die komfortable Software ein Schaltkontakt aktiviert werden, der z. B. ein Signalhorn betätigt und vor Gefahren warnt. 


Eine optional herausgeführte USB-Schnittstelle verhält sich wie ein USB-Stick, so dass man die gespeicherten Daten sehr schnell auslesen kann. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Webseite auf die interne SD-Karte aufzuspielen. Die Wetterstation kann über ein Web-Interface konfiguriert werden.


Wie gewohnt hat die Firma REINHARDT bei der Entwicklung der neuen Familie von Wetterstationen auf die Auswahl von hochwertigen Materialien geachtet, aber durch den engen Kundenkontakt der Entwicklung und Marktanalysen fließen ständig neue Erfahrungen ein.


Abmessungen: 215 mm hoch, 240 mm Durchmesser

Gewicht inkl. Netzteil: 2,9 kg


40 Jahre REINHARDT System- und Messelectronic GmbH



48 V-Technologie – Leistungselektronik und Funktionstest



Ende der 90er Jahre wurde von einigen Automobilherstellern eine höhere Bordspannung in 42 V-Technologie geplant, die jedoch scheiterte. Für die damals bereits laufenden Entwicklungen hatten wir eine Generation an Leistungselektronik entwickelt, mit DC-Quellen und elektronischen Lasten bis zu 1 kW, die diese Anforderungen erfüllten. Der jetzige Anlauf mit der 48 V-Technologie im Automotivebereich ist Erfolg versprechend, da die hohen elektrischen Leistungen, die gefordert werden, keinen Ausweg mehr zulassen. Man denke nur an Wankstabilisatoren, elektrische Klimaanlage, Bremsenergierückgewinnung wie auch elektrische Lader für den Verbrennungsmotor und vieles mehr. Darüberhinaus ermöglicht die höhere Spannung die Reduzierung der Leitungsquerschnitte, die Verkleinerung der Bauteile und so auch die Gewichtsreduzierung.

Der Funktionstest der REINHARDT-Testsysteme für Module und Flachbaugruppen wurde jetzt mit der Powermatrix PMX 16 erweitert. Dieses optionale Modul wurde für die Testsystemfamilie ATS-KMFT 670 entwickelt. Es hat 16 Kanäle und schaltet pro Kanal bis zu 1000 W bei einer max. Spannung von 100 V und 10 A Strom. Das Modul basiert auf Power-MOSFETs, ist bipolar und zeichnet sich durch niedrige Übergangswiderstände und schnelle Schaltzeiten aus. Für andere Prüfaufgaben kann es auch AC-Signale schalten. Bis zu 4 Stück dieses Moduls können in das Testsystem eingesetzt werden. Die Powermatrix PMX16 ergänzt so die bereits vorhandenen Module wie die Hochspannungsstimulierungsmatrix HSM670 (bis 1500 V, 5 A) oder die Leistungsmatrix LMX (max. 16 A, AC 425 Vpk, 300 Veff, DC 300 V).

Selbstverständlich unterstützt sowohl die Messtechnik wie auch die Oberflächenprogrammierung des ATS-KMFT 670 diese Powermatrixkarte. Auch bei dieser Baugruppe greifen die einzelnen REINHARDT-Module des inlinefähigen Testsystems perfekt in einander und Systemverantwortung und Kalibrierfähigkeit sind gegeben.

Digital-Oszillograph/Transientenrecorder TRA670-2



Zum Aufzeichnen und Auswerten von Signalen gibt es auf dem Markt viele Module verschiedenster Hersteller. Die Eigenentwicklung von REINHARDT ist auf die Anforderungen an ein automatisches Testsystem ausgerichtet und ermöglicht einen sehr langen Service und Ersatz. Dabei greifen die einzelnen REINHARDT-Module des Testsystems perfekt in einander und Systemverantwortung und Kalibrierfähigkeit sind gegeben.

Bis zu 4 TRA670-Module lassen sich im Testsystem einsetzen und ermöglichen so im Prüffeld oder in der Produktionsstraße, sehr schnelle und komplexere Messaufgaben mit einer Samplerate bis zu 250 MHz zu realisieren. Solche mehrkanaligen Messungen sind erforderlich z. B. bei Schrittmotorensteuerung, Ultraschallelektronik, Wechselrichtern und Motorensteuerungen, selbst in der Videotechnik mit ihren RGB-Signalen und evtl. Triggern. Der potenzialfreie TRA670 hat 8 Hochfrequenzeingangskanäle mit mehreren Triggeroptionen und eignet sich für analoge wie auch digitale Signale. Er hat eine Auflösung von 12 bit, max. 100 V und 50 MHz Bandbreite.


Mit Hilfe der komfortablen REINHARDT-Testsystemsoftware ATS-OS kann die Hüllkurvenfunktion z. B. von einem guten Prüfling automatisch in wenigen Sekunden erlernt, korrigiert und bearbeitet werden. Gemessen werden Signale von Sinusfrequenzen, Rechtecken, frei laufenden Kurvenformen, Klirrfaktor und Fourieranalyse, Frequenzen, Perioden, Anstiegszeiten, Abfallzeiten, Pulsbreiten, Spitzenspannung sowie Laufzeiten zwischen den Kanälen.



Tandemadapter vs Inlinesystem



Die Firma REINHARDT bietet für ihre Testsysteme sowohl Hardware- und Softwaretools für die Integration der Testsysteme in ein Inlinesystem als auch Tandem-/Doppeladapter.

In einer Produktionsstraße von elektronischen Flachbaugruppen ist die Taktzeit und damit auch die Prüfzeit der Baugruppe sehr wichtig. Für das Inlinetesten mit Zuführung der Flachbaugruppen, z. B. aus einem Magazin, und einem Prüfkopf mit Incircuit- und Funktionstestsystem fallen schnell einmal Kosten von 100.000 EUR an, wovon allein auf den Prüfkopf 65.000 EUR mit der individuellen Kontaktierungsvorrichtung entfallen, die restlichen Kosten sind Testsystem und Programmerstellung. Die Alternative ist ein manueller oder pneumatischer Prüfplatz mit Tandemadapterlösung mit Investitionskosten von ca. 40.000 EUR für das Testsystem mit Tandemadapter und Adaption. Beim Tandem- oder Doppeladapter, das sind zwei identische Prüfadapter für den Incircuit- und Funktionstest, kann auf einer Seite im kontaktierten Zustand z.B. ein Incircuit-Funktionstest durchgeführt werden, während auf der geöffneten Seite ein neuer Prüfling eingelegt wird. Ist der Test beendet und ein neuer Prüfling bereits eingelegt, wird ohne Unterbrechung umgeschaltet und automatisch weitergetestet. Der Vorteil des Tandemadapters ist, dass die Handlingszeiten im ms-Bereich liegen. Vorteil des Inlinesystems ist, dass kein Prüfer benötigt wird, da die Baugruppen automatisch zugeführt, kontaktiert und abgeführt werden. Für dieses automatische Handling werden aber 6 bis 8 Sekunden angesetzt. Für diese Tandemlösung wurden verschiedene Module entwickelt, wie das BEE-Modul (Baugruppen-Entnahme-/Einlegeerkennung), aber auch optische Module, die anzeigen, wenn ein Prüfling eingelegt oder entnommen werden muss und ob er fehlerhaft war oder gut ist. Der pneumatische Tandemadapter hat die Möglichkeit, dass er nach beendetem Test automatisch öffnet. All das führt dazu, dass man mit dieser Tandemlösung höheren Durchsatz und höhere Flexibilität (geringere Umrüst- und Adaptionskosten) hat als mit einer Inlinelösung. Mit einkalkuliert muss aber das Bedienpersonal werden, das pro Stunde in Osteuropa mit weniger als 7 EUR, in Deutschland mit 27 EUR angesetzt wird und in der Schweiz können es durchaus auch 40 EUR sein.

Die manuellen oder pneumatischen Prüfadapter sind für je 1000 gefederte Kontaktstifte konzipiert.


ADA-UJ20 Prüf- und Programmieradapter



Der universell justierbare Adapter ADA-UJ 20 von REINHARDT wurde entwickelt, um auch einzelne elektronische Flachbaugruppen oder kleinste Serien kostengünstig über gefederte Kontaktstifte zu kontaktieren. Damit kann mit einem entsprechenden Testsystem ein Funktionstest durchgeführt oder/und auch die Baugruppe programmiert werden.


Die Firma REINHARDT hat seit vielen Jahren ein Konzept entwickelt, mit dem Adaptionen mit dem Adapter-Erstellungscenter sehr kostengünstig hergestellt werden können. Die Wiederholungskosten für die Adaption liegen damit typisch zwischen 350 und 800 € netto. Dieses neue Konzept ist mit justierbaren Führungsecken, Führungskanten und Führungsstiften ausgestattet, mit denen der Prüfling in dieser Adaptionsvorrichtung wiederholt exakt positioniert wird. Mit typisch 1 bis 2 Minuten geht die erstmalige Einstellung sehr schnell von der Hand. Als nächstes müssen die gefederten Kontaktstifte positioniert werden, die später über die obere Klappe auf die elektronische Flachbaugruppe mit ihren Kontaktierungspunkten drücken. Die gefederten Kontaktstifte sind an Armen befestigt, die sich in alle horizontalen Positionen ausrichten lassen und mit einer Rändelschraube fixiert werden. Die gefederten Kontaktstifte sind über Kabel mit einem Übergabestecker verbunden, der wiederum mit dem entsprechenden Testeqipment verbunden wird. Das Grundpaket umfasst 10 Kontaktierungsarme, 4 Führungs­ecken, 2 Kantenführungen und 4 Universalführungsstifte.


Anwendungsgebiete: Entwicklung von elektronischen Flachbaugruppen, Prototypentest, Funktionstest bei Kleinserien, Flashen


Beidseitiger Prüfadapter für kleinste Baugruppen – geht nicht, gibt's nicht



Die Firma REINHARDT als Entwickler und Hersteller von Testsystemen und Prüfadaptern für elektronische Flachbaugruppen hat schon viele tausend Lösungen erstellt. Wie allgemein bekannt ist, ist ein Incircuittest mit anschließendem Funktionstest die sicherste Methode, Produktionsfehler zu lokalisieren. Dazu muss jeder Leiterbahnzug der Platine an irgendeiner Stelle mit einem gefederten Kontaktstift kontaktiert werden. In vielen Firmen und Entwicklungen wird das Leiterplattendesign auch vom Entwickler gemacht, der sehr oft andere Prioritäten setzt und für den die Prüfbarkeit der Platine eine niedrigere Priorität hat. Wenn dem Entwickler bewusst ist, dass jedes Netz einmal an irgendeiner Stelle kontaktiert werden muss und das bereits von Anfang bei der Entflechtung der Leiterplatte berücksichtigt wird, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass 100 % der Netze kontaktiert werden können.


Die jüngste Erfahrung war eine beidseitig bestückte Baugruppe aus der Sensorik mit den Abmessungen 19 x 30 mm. Auf der Baugruppe befinden sich ein Mikroprozessor, analoge ICs und Schnittstellen wie z. B. RS232, RS422, I2C und natürlich auch passive Bauteile wie Kondensatoren, Induktivitäten, Widerstände usw. Die Baugruppe mit hoher Packungsdichte hat 53 Leiterbahnzüge/Netze, die für einen Incircuittest kontaktiert werden müssen. Bei einer gemeinsamen Analyse des Layouts konnte trotz der ursprünglich hohen Skepsis des Entwicklers von den anfänglich nur 50 % auf annähernd 100 % Kontaktierfähigkeit geändert werden. Würde dieses Wissen von Anfang an beim Layouten der Platine beachtet, wären sicher 100 % möglich gewesen. Solche Erfahrungen machen wir sehr oft. Nachdem das Kontaktierungsproblem gelöst wurde, musste eine Adaption konstruiert werden. Als Basisadapter wurde Adapter Typ 127 mit einer Nutzfläche von 190 x 170 mm verwendet, der für eine beidseitige Kontaktierung über gefederte Kontaktstifte konzipiert ist.

Da bei diesem Prüfling kein Platz für Fangbohrungen zum Zentrieren der Baugruppe vorhanden war, musste eine Maske konstruiert werden mit den Außenkonturen der Baugruppe. Bei dieser Maske wird die Baugruppe an den Außenkonturen mit einer Genauigkeit von 0,1 mm zentriert und geführt. Dieses Projekt wurde auf einem REINHARDT-Adapter-Bohrcenter AAE-CNC 2 verwirklicht, das auch bei vielen Kunden im Einsatz ist. Als Testsystem wurde das ATS-UKMFT 627 gewählt, das über den Incircuittest sicherstellt, dass keine Lötfehler vorhanden sind und die Baugruppe korrekt bestückt ist, im Funktionstest wird der Mikroprozessor geflasht und die korrekte Funktion sichergestellt.


BEE-Modul zur Baugruppen-Entnahmeerkennung



Das REINHARDT-BEE Baugruppen-Entnahmeerkennungsmodul wurde entwickelt um zu erkennen, ob eine geprüfte oder ungeprüfte elektronische Flachbaugruppe aus der Prüfvorrichtung (Adaptionsvorrichtung mit Incircuit- und Funktionstestsystem) entnommen wurde. Dadurch vermeidet man, dass nicht-geprüfte Baugruppen versehentlich zu OK (Gut) Baugruppen abgelegt werden. Das kann passieren, wenn der Prüfer abgelenkt wurde und er eine ungeprüfte Platine der Prüfvorrichtung entnimmt.

Das BEE-Modul basiert auf einer Reflexlichtschranke und wird mit 5 VDC versorgt. Zum Auswerten hat es einen analogen und einen digitalen Open-Collector-Ausgang. Das BEE-Modul ist auf eine Default-Entfernung der Flachbaugruppe von 24 mm eingestellt. Dieser Wert ist einstellbar von 4 mm bis 26 mm und verschiedene Reflexionsgrade der Baugruppe. Ergänzend bietet sich für die optische Anzeige das DUT_LED-Modul von REINHARDT an, damit der Prüfer erkennen kann, ob die Baugruppe gut oder fehlerhaft ist.

Da beim Trennen von Mehrfachnutzen die einzelnen Platinen beschädigt werden können, wird in den Pflichtenheften oft das Prüfen nach dem Trennen vorgeschrieben. Um aber die Handlingzeit zu reduzieren, werden mehrere einzelne Baugruppen in die Prüfvorrichtung eingelegt und am Ende des Tests aller Baugruppen werden die defekten am Bildschirm angezeigt. Über das BEE-Modul erkennt das Testsystem, ob auch wirklich die defekten Baugruppen in den Behälter für die defekten eingelegt wurden.

Dieses Modul ist optimiert für REINHARDT-Testsysteme.

WSA Optischer und akustischer Alarmgeber



Wetterstationen und Wettersensorik werden heute in großen Stückzahlen genutzt. Mit Hilfe der WSA Warnungs-Signal-Anzeige ist es möglich, sofort optische Warnungen auszugeben. Typische Einsatzbereiche sind u.a. Windstärke und Windrichtung, die eine Gefahr bedeuten können, weil sie zu Zerstörungen in der Haustechnik, bei Springbrunnen, Jalousien, Markisen führen können. In Verbindung mit einem Ultraviolettsensor UVI kann sie z. B. vor Verbrennungen durch die intensive Sonneneinstrahlung warnen. Dieser Alarmgeber kann mit den REINHARDT-Sensoren für Temperatur, relative Luftfeuchte, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Regenmenge, Globalstrahlung, UV-Strahlung usw. genutzt werden.

Die faustgroße Umweltalarmierungs- und Schaltzentrale kann auch autark arbeiten und nicht nur optisch durch verschiedene Farben (rot, gelb, grün) Zustände anzeigen. Werden der Station verschiedene gemessene Parameter zugeführt, können die Messwerte verknüpft werden, auch mit entsprechenden Hysteresen (Vor- und Nachlaufzeit), damit nicht ungewollte Reaktionen auf Messspitzen entstehen. So kann z. B. wenn der Wind aus Süden kommt und eine Geschwindigkeit von 50 km/h in einem bestimmten Zeitfenster überschreitet, über die komfortable Software ein Schaltkontakt aktiviert werden, der z. B. ein Signalhorn betätigt und vor Gefahren warnt. Bis zu 5 Parameter können verknüpft werden.

Fünf Sensoreingänge für analoge Werte von 0–4,095 V stehen zur Verfügung sowie ein Pulseingang, der z. B. Windgeschwindigkeit oder Niederschlag repräsentiert. Die analogen Eingänge werden mit Analog-zu-Digital-Convertern (16 Bit) gemessen, so dass hochgenaue Schwellwerte genutzt und angezeigt werden können. Ein weiterer Eingang übernimmt GPS-Daten, um die Uhr des Moduls bzw. die Koordinaten darzustellen. Intern stehen weitere drei Analog-Digital-Converter-Eingänge zur Verfügung. Die serielle Schnittstelle dient zur Programmierung des Mikroprozessors, um die entsprechenden Schwellwerte einzugeben. Der Schaltkontakt (max. 125 V/100 mA) und die geschalteten 5 V (max. 100 mA) werden über eine 4polige Buchse nach außen geführt. Damit können Sirenen und andere Einrichtungen geschaltet werden. Für weitere Steueraufgaben stehen noch drei Logiksignalausgänge zwischen 0 und 3,3 V zur Verfügung. Die Warnungs-Signal-Anzeige wird mit einer Betriebsspannung von 4,5 bis 28 V versorgt. Sie wird auf ein 1 "-Wasserrohr montiert und kann innerhalb wie außerhalb von Gebäuden zum Einsatz kommen. Da es sich um analoge Eingänge oder auch digitale Daten handelt, ist es möglich, diese Warnungs-Signal-Anzeige für die verschiedensten Aufgaben zu verwenden und nicht nur ausschließlich für den Wetterbereich.



Meteorologische Messstation MWS 55M



Meteorologische Messstation MWS 55M
Die Umweltmessstation MWS 55M mit modernster Sensorik und Elektronik ist die jüngste Entwicklung aus dem Haus REINHARDT. Sie misst Temperatur, Taupunkt, Luftfeuchte, barometrischen Luftdruck, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Windspitze, Windchill und Winddurchschnitt und zeichnet sich aus durch sehr schnelle Messintervalle von nur 1 s für alle auszuwertenden Sensoren. Windgeschwindigkeit wird mit 12 Pulsen (Hallsensor) pro Umdrehung gemessen. Windrichtung wird über einen magnetischen Winkelencoder mit einer Auflösung von 14 Bit gemessen. Leichtgängige Kugellager und berührungslose Messung ermöglichen ein exaktes Ansprechen und Messen auch bei geringen Windgeschwindigkeiten. Erweiterungsmöglichkeiten mit folgenden Sensoren: Globalstrahlung, Niederschlag, UV-Strahlung, Wolkenuntergrenze, Bodentemperatur, Asphalttemperatur. Auch eine Heizung ist optional verfügbar. Für die Erweiterung stehen 1 Puls­eingang und bis zu 5 analoge Eingänge zur Verfügung. Optional ist ein Stromeingang 0…20 mA möglich. Die Station lässt sich über die Schnittstelle mit der aktuellsten Firmware aufrüsten.
Die MWS 55M mit einer nachgebildeten Wetterhütte wird über einen systemgesteuerten Lüfter (z. B. abhängig von der Windgeschwindigkeit) belüftet. Für einen autarken Betrieb ist die Wetterstation mit einem großen Datenlogger ausgestattet (SD-Karte, 4 GB, max. 32 GB), so dass Daten über Jahrzehnte in kleinen Intervallen aufgezeichnet werden können. Die MWS 55M durchläuft ein Burn-In für eine hohe Langzeitstabilität und einen abschließenden Kalibrierungsprozess mit Klimakammern. Gehäuse und Mechanik bestehen aus hochwertigen Materialien.
Die serielle Schnittstelle der MWS 55M kann als RS232, RS422/485 konfiguriert werden, optional mit USB, WLAN, GSM, PoE (Power over Ethernet). Die Wetterstationen sind kaskadierbar (RS485) mit bis zu 254 Stationen. Die Baudraten reichen von 300…115200 Baud.

Daten: 1,85 kg, 275 mm hoch, 125 mm Durchmesser, 4–28 VDC, ca. 70 mA an 18VDC

Einsatzgebiete sind u. a. Umweltmesstechnik, Gebäudeleittechnik, Automobil- und Reifenhersteller, Energieversorgung, Luftfahrt, Agrarbereich, Petrochemie, Forschung, Touristik…


Kompaktes, schnelles und präzises Incircuit- und Funktionstestsystem



Zur Electronica 2014 stellt REINHARDT System- und Messelectronic GmbH das kompakte Incircuit- und Funktionstestsystem ATS-UKMFT 616 vor. Dieses Testsystem für elektronische Flachbaugruppen findet Produktionsfehler wie Lötkurzschlüsse, Bestückungsfehler oder defekte Bauteile und zeigt sie grafisch an. Es prüft die Funktion der Baugruppe und auch der Abgleich von Baugruppen und das Programmieren von ICs ist möglich.

Zur Grundausstattung gehören zwei programmierbare Komplementärnetzgeräte, ein programmierbarer Sinus-Rechteckgenerator, 32 Incircuit- und Funktionsmesskanäle, 32 bidirektionale Logikkanäle und 32 Stimulierungskanäle. Das Testsystem lässt sich mit max. 2 weiteren Modulen aus dem REINHARDT-Produktspektrum erweitern. Insgesamt sind maximal 224 Incircuit- und Funktionsmesskanäle möglich.

Das schnelle Messsystem des Testsystems umfasst den Incircuittest mit Kurzschluss- und Unterbrechung, Lötfehler und Bauteiltest und auch den Funktionstest mit Gleich-, Wechsel- und Spitzenspannung, Zeit- und Frequenz, Logikkanälen, Transientenrecorder (Oszillograph), Klirrfaktormessung und Fourieranalyse . Die Anbindung externer Quellen ist selbstverständlich möglich.

Zur schnellen Prüfprogrammerstellung stehen CAD-Schnittstellen, Wizards und viele praktische Tools zur Verfügung. Boundary Scan Test (RBS100) oder optischer Anzeigentest (Display) sind Optionen. Das Qualitätsmanagement übernimmt u. a. eine standardmäßige Statistik, die optionale ODBC-Schnittstelle ermöglicht das Einbinden von Datenbanken und auch eine Anbindung an ein MES-System ist möglich.

Das ATS-UKMFT 616 ist der Nachfolger des weit verbreiteten ATS-UKMFT 625 und ist rückwärts kompatibel. Bei REINHARDT kommen Hardware und Software aus eigener Entwicklung und Produktion, das garantiert langjährige Verfügbarkeit und raschen Service.

Für dieses Testsystem stehen zwei Adaptertypen zur Verfügung, Adapter Typ 127 mit einer Nutzfläche von 191,5 x 172 mm und Typ 147 mit einer Nutzfläche von 360 x 230 mm.

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Neue Sensoren zur Messung der UVI-Strahlung



Die Firma REINHARDT entwickelt und produziert seit vielen Jahren UV-Sensoren und hat auf Grund hoher Nachfrage das Produktspektrum um einen UVI-Sensor erweitert. Der UV-Index ist ein international normiertes Maß für die Intensität der im Sonnenlicht enthaltenen UV-Strahlung auf der Erdoberfläche.

Die drei neuen Sensoren messen den UV-Index (UVI-Sensoren) von 0–12. Das entspricht der sonnenbrandwirksamen solaren Bestrahlungsstärke, dem so genannten Erythemspektrum. Bei einem Wert von 0 bis 2 ist kein Sonnenschutz nötig, bei Werten von 3 bis 7 wird leichte Bekleidung (Hemd, T-Shirt) empfohlen, bei einem Index ab UVI 8 ist die Belastung sehr hoch.

Diese jüngste Generation hat einen Einfallswinkel von knapp 180 °, was eine Cosinus-Korrektur ermöglicht, und hat eine Sensorgenauigkeit von 3 % . Diese Sensoren haben gegenüber anderen den Vorteil, dass auch bei sehr niedrig stehender Sonne noch exakt gemessen werden kann.

Diese Sensoren gibt es in der Variante UVI 1M mit Datenlogger und standardmäßiger RS232-Schnittstelle (erweiterbar auf USB, WLAN u.a.m.), der Variante UVI 485 mit RS232 oder 485 bzw. 422-Schnittstelle. Eine weitere Variante ist erhältlich mit einer Signalausgangsspannung 0–1,2 V, entsprechend dem UV-Index 0 bis 12.

Diese Sensoren sind mit einer Auswert- und Steuersoftware lieferbar, aber auch die Integration in REINHARDT-Wetterstationen ist möglich.

Einsatzgebiete: Kurorte, Tourismusindustrie, Kosmetikindustrie, dermatologische Forschung, Meteorologie, Radio- und Fernsehen, Print- und digitale Medien, usw.

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Sensor für Temperaturmessung auf Straßen



Temperaturmessungen auf Straßenoberflächen sind für die verschiedensten Aufgaben notwendig. Die klassische Messmethode basiert zurzeit auf Temperatursensoren mit Thermosäulentechnik bei Toleranzen von typisch 3 °C und Reflexionsfaktoren von 0,95. Da die Straßenoberflächen je nach Rauheit und Farbe des Asphalts oder des Betons unterschiedlichste Reflexionsfaktoren bieten, kommen Temperaturen von weiteren typisch 2 °C hinzu, so dass eine Temperaturmessung mit 5 °C Fehlern die bedauerliche Tatsache ist.

Unser neuer Temperatursensor basiert auf einer Aluminiumplatte mit eingebautem Halbleitersensor, der eine Grundgenauigkeit von 0,3 °C hat und mit all den Fehlern auf maximal 0,5 °C Fehler kommt. Dieser Sensor hat eine Größe von 5 x 5 cm und ist 5 mm hoch. Er kann mit Hilfe von Dübeln auf die Straße geschraubt werden, für die temporäre Messung aber auch mit Hilfe von Klebeband in typisch 1 Minute befestigt werden, so dass zu jeder Zeit und auf jeder Strecke Temperaturmessungen mit einer optimalen Genauigkeit von 0,5 °C möglich sind.

Die Ausgangsdaten dieses Sensors betragen 33 mV/°, der Temperaturbereich liegt zwischen -40°C bis +75 °C, die Betriebsspannung des Sensorverstärkers liegt zwischen 5 und 28 V. Andere Ausgangsspannungen können auf Anfrage geliefert werden.

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AAE-CNC 2 Erstellungscenter für Nadelbettadapter



Als Hersteller von Testsystemen für Flachbaugruppen stellen wir auch Prüfadapter zur schnellen und kompletten Kontaktierung der Flachbaugruppen her. Die austauschbaren Adapterschubladen (Nadelbett mit gefederten Kontaktstiften) sind die Grundlage unseres Adapterkonzeptes. Solche Adapterschubladen lassen sich mit einem Erstellungscenter der Firma REINHARDT schnell und kostengünstig erstellen. REINHARDT liefert diese Systeme seit 1990, sie werden in Hard- und Software kontinuierlich weiterentwickelt. Das Modell AAE-CNC 2 bildet die jüngste Generation.

Mit diesem Adaptererstellungscenter (ab 8.000 EUR netto) erstellen Sie in Verbindung mit einem  REINHARDT-Testsystem einen Nadelbettadapter innerhalb eines halben Tages – Konstruktion, Erstellung und ICT-Verdrahtung inbegriffen.

Mit der ATSGERB Gerberbearbeitungssoftware von REINHARDT können aus den CAD-Gerberdaten die erforderlichen Koordinaten für die gefederten Kontaktstifte, Fangstifte und Ausfräsungen generiert werden. Mit diesen Daten werden die Bohrungen für gefederte Kontaktstifte mit 100 mil, 75 mil und 50 mil und Platinenzentrierungen mit höchster Präzision (10–20 µm) erstellt. Mit der gleichen Präzision, mit der die Bohrungen ausgeführt worden sind, werden die gefederten Kontaktstifte (100 mil und 75 mil) und Platinenzentrierungen automatisch hochpräzise eingepresst. Durch das automatische Setzen wird die Tiefe der Nadeln reproduzierbar. Eine Flachbaugruppe kann mit SMD-Bauteilen und Durchsteckbauteilen bestückt sein. Da die gefederten Kontaktstifte einen begrenzten Arbeitsbereich haben, kann es erforderlich sein, dass manche Hülsen mit den gefederten Kontaktstiften tiefer gesetzt werden müssen. So entsteht ein 3D-Nadelbett. Das Tiefersetzen ist notwendig, wenn auf eine Lötstelle von einem bedrahteten Bauteil kontaktiert werden muss, das vielleicht 3 mm oder 4 mm über die Platine hinausragt.

Für die Verdrahtung kalkulieren wir großzügig 20 s pro Anschluss. Dafür wird willkürlich, d.h. von einem bereits vorverdrahteten Stecker zu den einzelnen Hülsen mit ihren gefederten Kontaktstiften verdrahtet (WireWrap-Verdrahtung). Die Zuordnung zu den Messkanälen des Testsystems erfolgt grafisch geführt über eine Identifizierungs- bzw. Suchprobe des REINHARDT-Incircuittestsystems. So können wir und auch viele unserer Kunden von Adaptionskosten meist unter 1.000 EUR für Incircuittest und bei kleineren auch unter 500 EUR sprechen.

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Neues Multifunktionstestsystem ATS-KMFT 670-6



Die Firma REINHARDT entwickelt und produziert seit 34 Jahren rechnergesteuerte Testsysteme für elektronische Flachbaugruppen, Module und Geräte. Das jüngste Testsystem wurde durch die Entwicklung neuer Hardware und Software vor allem bei Daten-intensiven Anwendungen drastisch beschleunigt, so dass die Tests jetzt bis zu 30 % schneller sind. Das zukunftsorientierte Testsystemkonzept ermöglicht auch den Einsatz von mehr Modulen: Während vorher 1.248 In-circuit- und Funktionstestkanäle im Grundgerät Platz fanden, sind es jetzt 1.440, mit Erweiterungsracks insgesamt 4.320 Kanäle. Das größte Aushängeschild des Testsystems ist die vielfach gelobte Prüf- und Editiersoftware, die auf über 120 Ingenieurjahren basiert. Sie ist schon im Grundgerät enthalten und beinhaltet alle in der Praxis notwendigen Funktionen.
Das Testsystem bietet alle Möglichkeiten für die Stimulierung und Versorgung des Prüflings, z. B. 4-Quadrantennetzgeräte, 0 bis ±38 V, 500 mA, Auflösung 1 mV bzw. 10 µA für den Incircuit- und Funktionstest. Das sehr schnelle analog-digitale Messsystem ADM 670 gehört ebenfalls zum Grundausbau.


Die neue standardmäßige Multifunktionskarte besitzt einen USB-Port bis 480 MHz. Ihre RS232/422/485-Schnittstelle kann zwischen 300 Hz und 1,25 MHz programmiert werden. Ein SPI-Bus ist von 2,5 kHz bis 10 MHz programmierbar mit Pegeln zwischen 1,8 V und 5 V. Zwei I2C-Bussysteme können zwischen 56 kHz und 1 MHz programmiert werden. Für die Inline-Integration und Steuerungsaufgaben steht ein 16 Bit breiter Bus zur Verfügung, der zwischen 1,8 V und 5 V einstellbar ist. Ein Pulsgenerator kann von 1,8 V bis 5 V bzw. von 0,6 Hz bis 10 MHz programmiert und die Pulsbreite zwischen 0,8 s und 50 ns eingestellt werden.


Durch das Zusammenarbeiten eines neuen EPLDs und eines schnellen Mikroprozessors wurde die Effizienz der Kommunikation zwischen den einzelnen Baugruppen und dem Steuerrechner erheblich beschleunigt.
So ist die Kommunikation über die TranUSB-Karte und der Logikkanalprogrammierung um ca. 30 % schneller, aber auch Messungen von Widerständen im Bauteiltest können dadurch bis zu 10 % schneller werden.


Optionen wie Boundary Scan-Test, LED, Farb- und Intensitätstest sowie Anzeigentest (LCD), Lötfehlertest für BGAs und Beam Lead ICs und der Polaritätstest für Aluminium-Elkos und Tantals und eigene Prüfadapter haben diese Testsysteme zu den leistungsfähigsten im europäischen Markt gemacht.

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RBS100 REINHARDT Boundary Scan



BOUNDARY SCAN-Test muss nicht teuer sein
1. Boundary Scan-Testprogrammerstellung in 2-3 Stunden
2. Für REINHARDT-Anwender fallen nur 1-2 Stunden Schulung an.
3. Soft- und Hardware RBS 100 6.800 € netto

Nicht nur aus Gründen der Produkthaftung ist das Testen elektronischer Baugruppen ein Muss, eine "0 Fehler"-Produktion ist Wunschdenken. Ein bewährtes Verfahren ist der klassische Incircuittest, der sicher, schnell und sehr kostengünstig ist, mit anschließendem Funktionstest. Gelegentlich kommt er aber aus physikalischen Gründen an seine Grenzen, da die Netze (Leiterbahnzüge) über gefederte Kontaktstifte nicht kontaktiert werden können. Das wird verursacht durch die immer stärker werdende Miniaturisierung, Mehrlagenplatinen (immer öfter mehr als 10 Lagen) mit z. B. IC-Gehäuseformen wie BGA, PLCC ..., die sich aus funktionstechnischen Gründen auch noch gegenüberstehen müssen (ein IC auf der Unterseite der Leiterplatte, das andere auf der Oberseite direkt gegenüber), um möglichst kurze Leiterbahnzüge zu haben und damit kurze Signallaufzeiten, geringere Kapazitäten und Induktivitäten.


An diesen Stellen kann das Boundary Scan-Verfahren zum Einsatz kommen. Beim Boundary Scan benötigen die ICs u. a. zusätzliche Boundary Scan-Zellen (Latches), mit denen Signale in die zu prüfende Schaltung eingeprägt werden können. Diese Zellen können als Treiber (High oder Low) oder als Comparator (misst den anliegenden Logikpegel) betrieben werden. Die Boundary Scan-Zellen der ICs sind seriell in Ketten verbunden und werden mit Treibersignalen beaufschlagt, die Treiberpegel müssen an den angeschlossenen IC Pins des weiteren Boundary Scan-fähigen Bauteils anliegen und können über den Scanpfad erfasst werden. Ein Boundary Scan-fähiges IC besitzt 4 Steuerungs- und Datenpins, einmal die Leitung TDI (TestDatenEingang), TDO (TestDatenAusgang), TCK (Testclock) und den TMS (TestModeSelect). Im Normalbetrieb (nicht Testbetrieb) sind diese Zellen passiv und haben keinen Einfluss auf die Schaltung, das heißt, es gibt keinen Unterschied zu den ICs ohne Boundary Scan-Funktionalität.

Mit diesen Verfahren können also Kurzschlüsse und Unterbrechungen an den angeschlossenen Boundary Scan-fähigen ICs geprüft werden. An diese Leitungen evtl. angeschlossene passive Bauteile wie Widerstände, Kondensatoren, Schutzbeschaltungen können nicht geprüft werden

Diese Boundary Scan-Testmöglichkeiten müssen vom Entwickler der Baugruppe im Design eingebunden werden, d. h. die Baugruppe muss mit einer JTAG-Schnittstelle versehen sein und die Boundary Scan-ICs angeschlossen werden. Meist ist bei solchen Baugruppen bereits eine Schnittstelle vorhanden, weil das zum Flashen verwendet wird.

Das klingt zunächst eimal einfach und plausibel, aber wie kommt man zu einem Testprogramm? Hier scheiden sich die Geister, denn Testprogrammerstellungskosten für Boundary Scan von 3.000 bis 10.000 € werden als ganz normal hingenommen. Dazu kommen noch hohe einmalige Kosten für die Software und Hardware der jeweiligen Anbieter.

Es gibt nur wenige Elektronikproduzenten, die es sich leisten, diese Boundary Scan-Prüfprogramme selbst zu generieren. Das kommt daher, dass fundamentale Programmierkenntnisse gefordert sind und auch Schulungen von 1 Woche und mehr.


Die Firma REINHARDT System- und Messelectronic GmbH hat viele Jahre als Vermittler mit renommierten Herstellern von Boundary Scan-Lösungen zusammengearbeitet, die auch für unsere Kunden Lösungen geschaffen haben, jedoch zu horrenden Preisen, mit langen Lieferzeiten und ohne grafische Fehlerortdarstellung und jede Änderung musste vom Anbieter durchgeführt werden. Diese immer wieder von Kunden monierten Nachteile haben uns vor einigen Jahren ermuntert, das Projekt Boundary Scan zusammen mit unseren Anwendern selbst anzugehen.

Das Editier- und Testpaket RBS100 (REINHARDT Boundary Scan) wurde für REINHARDT-Testsystemanwender entwickelt und konzipiert und ist wie das bisherige Konzept für Incircuit- und Funktionstest eine Programmerstellungssoftware von Praktikern für Praktiker. Es gibt keine kryptische Programmierung. Nach mittlerweile 3 Jahren Einsatz beim Kunden hat sich herauskristallisiert, dass es für Anwender von REINHARDT-Testsystemen lediglich 1-2 Stunden Schulung bedarf. Die Prüfprogrammerstellung eines Boundary Scan-Tests mit grafischer Fehlerortdarstellung ist in 1-3 Stunden abgeschlossen, was schon fast ein Alleinstellungsmerkmal ist.

Das RBS100-Paket setzt nur wenige Daten voraus: Von den Boundary Scan-fähigen ICs wird die BDSL-Datei benötigt, die jeder IC-Hersteller im Internet bereitstellt und die Gerberdaten, das sind die Daten, die der Leiterplattenhersteller für die Bareboard-Produktion benötigt. Wenn vorhanden, kann von den CAD-Daten auch eine Netzliste mit eingebunden werden. Bei der Programmerstellung müssen wie in einem Wizard nur einige Punkte abgearbeitet werden, um ein lauffähiges Prüfprogramm für Kurzschluss und Isolationstest zu erhalten. REINHARDT System- und Messelectronic bietet seit 1979 eigene Testsysteme an, die immer über eine transparente, plausible Fenstertechnik programmiert werden. Das Testsystem bietet zusätzlich die Möglichkeit, den Funktionstest mit den Möglichkeiten des Boundary Scan Tests zu kombinieren. Auf der abgebildeten Flachbaugruppe können zwei Bauteile über die JTAG-Schnittstelle kontaktiert werden, der Atmel ARM7-Mikroprozessor und das EPLD. Alle weiteren Bauteile sind nicht Boundary Scan-fähig. Bei der Entwicklung dieser Baugruppe wurde aus Kostengründen bewusst auf Boundary Scan-fähige Bauteile verzichtet, weil es bei manchen ICs unverhältnismäßig ist: Die beiden 16 Bit bidirektionalen Bustreiber kosten ohne 0,47 $ und mit Boundary Scan 4 $. Über Boundary Scan können diese Bustreiber-ICs angesprochen bzw. programmiert werden, und zwar in der grafischen Logikoberfläche. Das Umsetzen in den richtigen Boundary Scan-Befehl übernimmt die RBS100-Software. Die Ausgänge der beiden 16 Bit Bustreiber können dann mit den meist standardmäßigen bidirektionalen Logikkanälen des Testsystems geprüft werden. Auf dieser Baugruppe befindet sich außerdem ein Digital-Analog-Converter IC, das ebenfalls vom Mikroprozessor angesteuert wird. Auch für diesen über SPI-Bus angesteuerten ADC wird in der komfortablen Logikoberfläche das entsprechende Bitmuster grafisch programmiert. Wieder übernimmt die RBS100-Software das Umsetzen. das REINHARDT-Testsystem hat neben dem digitalen Logiktest natürlich auch ein universelles Messsystem, in das u.a. eine DC-Präzisionsmessung integriert ist. Wie abgebildet wird im Logikformular der gewünschte serielle SPI-Befehl programmiert, damit die entsprechende Gleichspannung am Ausgang des DACs anliegt, in unserem Fall 5 V, die mit einer Toleranz von 0,3 % gemessen werden. Dieses Paket ermöglicht es u.a. dem Dienstleister (EMS), eine Baugruppe gezielt auf Funktion zu testen, ohne zu wissen, wie der Prozessor programmiert werden muss, damit er den entsprechenden Befehl für den DAC ausgibt. So einfach lassen sich verschiedene Prüf- und Programmierverfahren mit einander verbinden. Das ist nur möglich, wenn alle Module aus einem Haus kommen (Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Support). Mit dieser Kombination von RBS100 REINHARDT Boundary Scan-Modul mit Incircuit-Funktionstestsystem ATS-KMFT 670 können Sie ein komplettes Projekt einschließlich Adapterherstellung und Verdrahtung innerhalb von zwei Arbeitstagen durchziehen.

Optischer Display Test mit Incircuit- und Funktionstest



Mit Incircuittest, Funktionstest, Boundary Scan-Test und einem Optischen Anzeigentest aus einer Hand und aus eigener Entwicklung wird das automatische Testen abgerundet.

Aus unserem Alltag sind visuelle Informationen nicht mehr wegzudenken. Es gibt Anzeigen auf allen erdenklichen Produkten, ob im medizinischen Bereich oder Automotive Bereich, Maschinensteuerung, bei Braun- oder Weißware, Haussteuerungen und vielen anderen Anwendungen.

In der Fertigung von Displays kommt es immer wieder zu Fehlern, u. a. durch Verunreinigungen in der Produktion, die Verwendung eines falschen Typs in der Baugruppenfertigung, aber auch Kontaktierungsprobleme. Bei Displaymodulen befindet sich neben der Anzeige bereits die digitale Intelligenz, welche ebenfalls Fehlerquellen darstellt.

Das REINHARDT ODT-Auswertpaket aus Soft- und Hardware dient zum schnellen und vollautomatischen Testen von Baugruppen mit LCD, OLED- und LED-Displays. Auch die Hintergrundfarbe ist auswertbar, RGB- und/oder HSV und auch farbige Segmentauswertungen sind möglich. Die ODT-Software ist in die REINHARDT-Testsystemsoftware voll integriert, so dass auf einem Testsystem ein kombinierter Incircuit- und Funktionstest mit optischer Displayauswertung durchgeführt werden kann. Die ODT-Software kann aber auch standalone eingesetzt werden. Auch diese REINHARDT-Software ist universell, frei editierbar und komfortabel zu bedienen. Sie reagiert flexibel auf die verschiedensten Schriftarten und erlernt beliebige Spezialanzeigesegmente (Piktogramme). Die Punktmatrixauswertung ist ebenso möglich wie ein automatischer Schwarz-Weißabgleich. Da die Montage der Anzeigen meist nicht pixelgenau oder gewissen Montagetoleranzen unterliegen, ist eine vollautomatische Justierung möglich, deren Grenzen aber programmiert werden können.

Nach der Justierung ist es möglich, z.B. ein Armaturenbrett mit seinen Anzeigeelementen mechanisch oder digital zu prüfen, aber auch Entertainment-Anzeigen. Die Anzeigen werden vom Testsystem stimuliert und mit dem ODT-Test ausgewertet.

Für den Test wird von einer Kamera ein Bild von der zu lesenden Anzeige aufgenommen und im handelsüblichen WINDOWS-PC verarbeitet. Die Kamera arbeitet über das DirectShow-System, das im Hintergrund läuft. Man kann beliebige Kameras einsetzen, z.B. eine Kamera mit USB-Schnittstelle.


Elektronischer Tastendrücker M12



Beim Prüfen elektronischer Flachbaugruppen und Geräte müssen zum Prüfen der Funktion immer wieder Taster oder Schalter betätigt werden, entweder manuell oder es werden dafür meist an sich preiswerte Pneumatikzylinder verwendet, die aber mit Druckluft betrieben werden, einem der teuersten Energieträger. REINHARDT bietet jetzt die zweite Generation eines elektronischen Tastendrückers an.

Mit 15 mm Motordurchmesser ist der neue Tastendrücker erheblich kleiner als die bewährte Vorgängerversion. Der schnelle Tastendrücker wird über I2C-Bus angesteuert und mit 5 VDC mit max. 0,16 A versorgt. Seine maximale Druckkraft beträgt 7 N, der maximale Hub von 12,7 mm kann in 170 Schritten programmiert werden. Das entspricht einer Auflösung von 7,5 µm, so dass wenn nötig der Schaltpunkt eines Tasters geprüft werden kann. Der Tastendrücker wird an einem standardmäßigen M12-Gewinde befestigt.

Da nicht bei jedem Einsatz ein I2C-Bus zur Verfügung steht, kann man dezentral feste Wegstrecken programmieren, die im Einsatz dann über Brücken (Schalter) aktiviert werden.

Einsatzgebiete sind:
Taste, Lichtschranken, induktive Schalter, kapazitive Schalter, Schiebeschalter u.a.m.


AKK Kabelklemme 2,5



In der Produktion und vor allem beim Testen von elektrischen Baugruppen müssen immer wieder lose Kabel kontaktiert werden. Bei unserer Entwicklung werden pneumatische Kabelklemmen auf oder unter eine Trägerplatte montiert. Es können auch mehr als 20 dieser pneumatischen Kabelklemmen aneinander gereiht werden. Beim Einführen des Anschlusskabels wird ein Schaltkontakt betätigt, der einen Pneumatik­stößel aktiviert. Dieser Pneumatikstößel klemmt das Anschlusskabel und stellt zugleich eine elektrische Verbindung her. Durch einen Schalter, der auch durch ein automatisches Testsystem aktiviert werden kann, werden alle eingesteckten Kabel entriegelt, so dass mit einem Handgriff der Prüfling entnommen werden kann, ohne dass jedes Kabel einzeln gelöst werden muss.

Das kontaktierte Kabel wird über eine Lötöse, die am Pneumatikzylinder montiert ist, elektrisch angeschlos­sen. Die elektrische Steuerleitung zum Magnetventil wird einfach am Schaltkontakt der pneumatischen Kabelklemme angeklemmt. Kontakte immer kalt schalten!

Spannungsversorgung 24 V DC
Nennstrom max. 3 A
Übergangswiderstand <30 mΩ
Diese Werte sind stark abhängig vom Kabelquerschnitt und der Beschaffenheit des verwendeten Materials.
Kabelquerschnitt bei 2 mm Durchlassdurchmesser:  0,14 mm2 bis 2,5 mm2
Druckluft 6 bar, gefiltert, ungeölt
Lieferung ohne Druckminderer
Abmessungen Kabelklemme ohne Magnetventil: ca. 6 mm breit, ca. 18 mm hoch, ca. 33,5 mm lang



ATS-UKMFT 627 Neues Incircuit- und Funktionstestsystem



Das kombinierte Incircuit-Funktionstestsystem bietet im Grundausbau 32 bidirektionale Logikkanäle, 32 Multimatrixkanäle und 128 Incircuit-und Funktionsmesskanäle, die auf max. 608 erweitert werden können. Sein Incircuit- und Funktionsmesssystem bietet über 60 Messbereiche einschließlich Transientenrecorderfunktionen und Fourieranalyse. 2 programmierbare, komplementäre Doppelnetzgeräte 0 bis 24 V dienen zur Versorgung des Prüflings und zur Signalstimulierung, ebenso der Sinus- und Rechteckgenerator. Dieses Testsystem ist auch mit einer Adaptionsvorrichtung (Nutzfläche 192 x 172 mm bzw. 360 x 230 mm) lieferbar für die präzise Kontaktierung der Flachbaugruppe.

Das ATS-UKMFT 627 zeichnet sich durch seine enorme Speed in der praktischen Testgeschwindigkeit (pro Bauteil typisch 3,6 ms) und die kurze Programmerstellungszeit aus.
Wie immer wurde auf eine sehr hohe Standfestigkeit geachtet und auf einen schonenden Umgang mit den zu prüfenden Flachbaugruppen, denn viele Firmen wissen nicht, dass ihre zu testenden Baugruppen unnötig gestresst werden. Auf dem Markt werden immer noch Testsysteme eingesetzt, die Messspannungen von weit über 280 mV an ICs und Bauteilen anlegen, was beim Incircuittest zur Zerstörung oder zu einer Vorschädigung des Bauteils und damit zu Frühausfällen führen kann. REINHARDT hat die Balance gefunden zwischen extrem niedriger Prüfspannung und Strömen, hoher Testgeschwindigkeit, aber bei hoher Prüfgenauigkeit. Der Bauteiltest wird deshalb nicht wie bei einigen Wettbewerbern in 10-15 % Grenzen und noch dazu in einem Comparatorfenster durchgeführt, so dass keine genaue statistische Auswertung durchgeführt werden kann. Die aus vielen Jahren Praxis entstandenen Messroutinen werden kontinuierlich weiterentwickelt, damit optimale Prüfgeschwindigkeit erreicht wird. Das ATS-UKMFT 627 ist nicht nur statistisch schnell, d. h. es werden einfach nur die theoretisch möglichen Testgeschwindigkeiten pro Bauteil addiert, sondern ist es auch in der Praxis mit all den Umgebungen wie sie bei einer typischen analog-digitalen Baugruppe vorkommen. Testzeitoptimierungen von bis zu 50 % sind in dieser neuen Version möglich, vor allem bei Baugruppen mit viel Analogtechnik. Dass sich das HighSpeed-Messsystem und die entsprechende Messmatrixkarte nur 50 mm unterhalb des Prüflings befinden, sorgt ebenfalls für die schnellen Testgeschwindigkeiten. Zum Auswerten von Signalen im Funktionstest kann auch ein eigener 50 MHz Transientenrecorder mit eingebunden werden, der ebenso von den kurzen Anschlusswegen zum Prüfling profitiert.

Das ATS-UKMFT 627 lässt sich mit den REINHARDT-Softwaremodulen erweitern, wie dem RBS 100 Boundary Scan Modul, mit dem man Boundary Scan nicht nur zum Kurzschluss- und Unterbrechungstest verwenden, sondern auch mit dem analogen und digitalen Funktionstest verschmelzen kann.

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Neue Großanzeige für Wetterdaten mit vollgrafischer Tendenzanzeige der letzten 24 Stunden



Wir stellen seit 1984 Wetterstationen und Einzelsensoren her und haben uns zu einem namhaften Hersteller dieser Produkte entwickelt. Unsere Zielsetzung ist es, Wetterdaten so genau wie möglich und möglichst an den physikalischen Grenzen zu ermessen, zu linearisieren und in digitale ASCII-Informationen umzusetzen. Die Messwerte Temperatur, Luftfeuchte, Luftdruck, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Sonnenenergie und Regenmenge können angezeigt werden, ebenso Windchill, Winddurchschnitt oder vorherrschende Windrichtung. Weitere Sensoren wie Helligkeit, Blattfeuchte, UV-Strahlung, Gewitteraktivität, Wolkenuntergrenze usw. können ebenfalls auf dieser Anzeige dargestellt werden. Die Parameter können nach Wunsch konfiguriert und angezeigt werden, so dass bei jeder Anwendung spezielle Wünsche realisiert werden können.

Die Anzeige besteht aus einem großformatigen Monitor (Flachbildfernseher mit Digitaleingang), der heute kostengünstig im Markt erhältlich ist und zusätzlich einem Kompakt-PC, der die Daten einer oder auch mehrerer REINHARDT-Wetterstationn oder auch REINHARDT-Einzelsensoren über COM-Port mit RS232 oder RS485 oder auch USB aufnimmt. Er rechnet sie über ein von uns erstelltes Programm in eine Vollbildanzeige um und zeigt dann die ermessenen Daten vollgrafisch an. Die Anordnung des Bildschirmes und auch die Reihenfolge kann vollkommen flexibel gestaltet werden. Zu jedem ermessenen Parameter wird eine Grafik sichtbar, die sich automatisch skaliert, die Minimum- und Maximumpunkte darstellt und auch die Streueung jedes Parameters grafisch anzeigt. Dank des Zeitrasters im Stundenbereich lassen sich das Wetter bzw. die ermessenen Daten rückverfolgen.

Eine weitere Besonderheit dieser Wettergroßanzeige ist die Möglichkeit, dass Bilder im Bitmap- oder JPG-Format mit eingeblendet werden können, so dass diese Anzeige außer zur Anzeige der Wetterdaten auch für Werbezwecke genutzt werden kann. Die Informationen, Bilder und Texte können einfach und kurzfristig aktualisiert werden.

Der Größe der Anzeige sind keine Grenzen gesetzt, selbst horizontal oder vertikal ist frei wählbar, so dass die angezeigten Parameter optimal gestaltet werden können. Da es sich bei Computer und Bildschirm um Standardprodukte handelt, die auf dem Markt erhältlich sind, haben wir es unseren Kunden überlassen, diese Einrichtung nach Rücksprache mit uns selbstständig anzuschaffen, wir bieten nur eine Software zum Preis von 198 Euro netto an. Nachdem es sich bei den Großbildschirmen meist um fernsehtüchtige Anzeigen handelt, ist natürlich die Nutzung als Fernsehgerät in jeder Weise möglich.


ATS-MFT 770


Neue Generation Multifunktionstestsystem für Incircuit- und Funktionstest von elektronischen Flachbaugruppen, Modulen und Geräten


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